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Dritter und lezter Band. S - Z.
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zum Zwecke hatten , lind ob er ben Satyra est: ’carmen apnd RötnanosStoff dazu, aus den vorher erwähn- Mine quidemmaledicutn, et ad car-iât satyrischen Possenspiclen, oder penda hominum vitia archaeae co-aus den regelmäßigen! Stücken des tfioediae charactere compositum,iioittö Andronikus genommen, ist quäle scripserunt Lucilius et llora.îittc leere Grille; denn keiner der al- tius et Perfius. Sed olim carmen,ittt Schriftsteller hat uns Nachrich- quod exvariis poematibus conßabat,keil über die Entstehungsart seiner Satyra dicebatur, qmle scripseruntSatiren hinterlassen, und von die- Pacuvius et Ennius. apud Putsch,sen Satiren selbst sind nur noch Frag- Col. 482. Nun wissen wir, zugleich,»nente, und von jenen Possenspielen aus den übrig gebliebenen Fragmen-und regelmäßigem Stücken ist, im ten, daß Lucil. seine Satiren in ein-Eanzen, nichts übrig. Und wenn sonnigen Sylbenmaßen, obgleichDatier, und seine Ausschreiber Dry» nicht alle in einerley geschrieben,den u. a. m. uns erzählen, daß er denn einzcle waren auch in jambi«auf diese Dichtart gekommen sey, scheu und trochäischen abgefaßt; wieweil er das Vergnügen der Römer sehen aus der angeführten Stelle desan den erwähnten Stücken wahrge- Diomcdes, daß er seine Satirenuommen, und daß er ihnen dieses nach dem Muster der alten KomödieVergnügen nun zu Hanse, durch das eingerichtet, und also Narrcn undbloße Lesen verschaffen wollen, u. d. Bösewichter nahmentlich aufführtem. so ist das höchst ungereimt: denn (welches sich denn auch aus verschie-bet) dem damahligen Zustande der rö- denen Stellen des Horaz, als Satyr,mischen Cultur , und bey dem Man- I. 4. V. t. u. f. II. 1. 62. des Per-gel der Buchdruckerey, laßt sich nicht sius Sat. I. V. 114. des Juvenal,eben sehr viel Cabinetleserey geben- Sat. I. 1. V. 165. ergiebt) und auchken. Alles, was wir von ihm wift zugleich, daß die so genannte früherefen, ist, daß er Gedichte, in unbe- römische Satire ex variis poemati-stimmten, ungleichen Versarten bus bestanden; folglich scheint erschrieb; welche, da sie gleichsam ein denn gleichsam auch Einheit desPla-Gemisch verschiedenen Inhalts wa- ncs hinein gebracht » ein eigentliches»ren, Saturas haben heißen sollen (s. zusammenhängendes Ganzes aus ihrCasaub. L. 2. c. 4. p. 241. Ed. Ramb.) gemacht zu haben ; welches denn auchDie eine führte den Titel Asotus, und aus dem gewählten gleichförmigenscheint gegen einen erdichteten lieber» Sylbcnmaße zu den einzeln Satirenlichen /verdorbenenMenschen grrich- wahrscheinlich wird. Und aus bie-tet gewesen zu seyn; von den meh- sein Grunde ist er denn auch wohlrern wissen wir nichts, als daß sie nur für den eigentlichen Stifter deraus 6 (vielleicht nur 4) Büchern be- römischen Satire von dem Horazstanden. Die übrig gebliebenen (Satyr. II. ». V. 48.) und von demFragmente hat zuerssHier. Colnmna, Lluintilian (Lib. X. c. 1.) von demif »vr * 5 ^°' "nd hernach Franc. Donat ( I)e 'fragend, et Comoed.^'eßellus, Amst. 1707. 4. hcrausge- vor dem Lindenborgischcn Terenz, ex.Witter. Notitzen finden sich ed. Zeunii, Lips. 1774. 8- I. @.■y , bnc. ^ibl. gr. Lib. IV. c. 1. XXV 11 ) gemacht worden. Was„ P* 227. Lips. 1774. 8.) — die Schreibart anbetrift: so scheint,

' ~ 8 ,(*5o. v. Chr. Geb. Daß weder aus den übrig gebliebenenze ne Satiren von den Satiren des Fragmenten, noch durch dasUrtheilrü." ? 7 "^den gewesen, ergiebt des Horaz selbst, Sat. I. 10. V> 20.stch aus der Stelle des Diomedcsr I. 4- D. 8 . ». f. die Meinung des

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