Das Desintegrieren.
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Wool Improving Co. in Boston eingefülirte Apparat „flush-flume“Hodgsons, dessen Konstruktion aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die wesent-lichen Bestandteile der Maschine sind ein sich an seiner Achse teilweiseschwingendes Becken H und eine geräumige entsprechend geneigte Röhre JJ.Eine in der Kufe A befindliche, auf 80° erwärmte alkalische Lauge wirdvermittelst des Pulsometers B und des Kanals C in den Trog E gebracht,wo sie übersteigt und zugleich mit dem aus dem Speisekasten G fallendenAbfallmaterial in das Becken II gelangt, das infolge der ständigen Flüs-sigkeitszuflüsse in regelmäfsigen Zeiträumen teilweise umkippt und seinenInhalt in die Röhre JJ ausleert. In der letzteren kommen zwei Flüssig-keitsströme zur Wirkung, ein kontinuierlicher, der durch das Ventil V ge-regelt wird und ein pulsierender, periodischer Wechselstrom (flush), der dieAbfälle bei jeder Schwingung des Beckens II um eine bestimmte, genauregulierbare Strecke nach vorwärts treibt. Das Fasermaterial wird hierbeidurch den ersten kräftigen Strom gleichsam gekämmt und durch dieSchwemmwirkung der zweiten Strömung von den nicht faserigen schwererenBestandteilen befreit, die am Boden der Röhre liegen bleiben und in dieSammelvorlage K gelangen, während die Fasern durch die Öffnung 0 her-ausgeschleudert werden. Man lässt sie dann noch ein oder mehrere Maledurch den Apparat gehen, zuletzt unter Anwendung von reinem Wasser,bis das Material genügende Reinheit erlangt hat. Durch das Ventil L,das zur Regelung des Niveaus in der Röhre JJ eingeleitet ist, gelangt dieLauge, nachdem sie in K eine Filtrier Vorrichtung passiert hat, in die Kufe Azurück, wo sie durch Zusatz von Ätznatron verstärkt, erhitzt und demkontinuierlichen Betrieb von neuem zugeführt wird.
Wie bereits erwähnt, werden in neuerer Zeit Apparate mit Laugen-cirkulation gebaut, weil sie sowohl eine wirksamere wie zugleich schonendereBehandlung des Materials zulassen. Sie werden vorzugsweise für bessereQualitäten, wie die weissen Chinastrazzen verwendet. Die Einrichtung be-steht aus einem hölzernen Abkochbehälter und einem Laugenreservoir, diebeide aus 5 cm dickeu Bohlen hergestellt sind. Ein eingelegter hölzerner,durchlocliter Boden trennt die zu verarbeitende Ware von der zur Erwär-mung der Flotte dienenden Dampfleitung. Die trockene, zerkleinerte Strazzewird in Einlagen, die aus durchlöcherten Brettern hergestellt sind, undderen Boden ein Netz aus stark gedrehten Hanfschnüren ist, eingelegt, wo-durch die Faserbüschel während des Abkochens voneinander getrennt bleiben.Nach der Füllung werden die Einlagen in den Abkochbehälter eingelegtund durch eiserne Halter festgehalten. Inzwischen wird in dem Laugeu-reservoir die Flotte zubereitet und zwar von einem solchen Umfang, dasssie die Ware vollständig zu decken vermag. Auf 100 kg Ware rechnetman 20 kg Seife und 10 kg Soda, oder 2,5 kg Seife und 1,25 kg Sodapro cbm Wasser. Das Laugenreservoir wird wegen des sich beim Kochenbildenden Schaumes nur bis 4 / 5 mit Regen- oder reinem Flusswasser gefüllt.Nachdem das Bad durch Dampfeinleiten eine Temperatur von 70—80° an-