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Zweiter Band.
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Das Öffnen.

jmreinigungeu werden mittels eines kräftigen Aspirators abgeführt. Dasgebildete Yliess wird an einer bestimmten Stelle durchgeschnitten und vomTambour abgenommen. Der Verzug zwischen Lieferung und Trommel kanndurch Ersatzräder zwischen 200 — 2000 gewählt werden. Die Trommelmacht 50 Touren pro Minute und rotiert von oben nach unten gegen dieZuführung, wodurch die Puppenreste etc. vom Vliess nicht zurückgehaltenwerden. Die Kratzenbeschlagverhältnisse sind beispielsweise folgende: fürdie Zuführungswalzen 15 oder 16 mm mit 5—7 mm Höhe, für die Trommel14—15 mm mit 13—15 mm Höhe und für die Arbeitswalze 15—16 mmmit 9—10 mm Höhe. Die Auflage beträgt 250—300 g und die Produk-tion 100—120 kg täglich.

Fig. 13. Kokonöffner von Brenier & Neyret.

In Fig. 13 ist ein Kokonöffner neuerer Konstruktion dargestellt, indem die Lieferungszylinder durch zwei Nadelwalzen b und c ersetzt sind,deren Geschwindigkeit je nach der Faserlänge des Materials geregelt wird;e ist die Auskämmwalze, d und f Bürstenwalzen, g eine Lederklappe.

Die weitere Behandlung beginnt mit dem Mischen des Materials ver-schiedener Abstammung, welche Manipulation sowohl aus technischen wieökonomischen Rücksichten geboten erscheint. Man mischt gute, mittlereund geringere Sorten der Frisons und Kokonwatte in einem Verhältnis, dasdem beabsichtigten Wert des Kammzugs (Peignes) und seiner Qua-lität entspricht, beispielsweise 75 Teile Strusi, 22,5 T. Kokonwatte und2,5 T. Kämmereiabgang. Das Mischen hat auch den Zweck, die schwäche-ren Fasern des geringeren Materials durch die stärkeren des besseren zuergänzen.

Die gemischte und befeuchtete Ware wird in die Strecken- oder Fil-lingmaschine (ouvreuse, fondeuse, grande mise en pointes, Alling ) eingelegt,