Band 
Zweiter Band.
Seite
43
JPEG-Download
 

Kämmmaschinen von Warburton, Tongue u. A.

43

der Hauptelemente, sowie durch eine schematische Figur ersetzt werdenkann. Bezeichnen wir einzelne Maschinenelemente mit Buchstaben undihrer geometrischen Ausdehnung entsprechenden Exponenten, so lässtsich jede Kämmmaschine durch eine sehr einfache Formel ausdrüeken. DasSchema der zweiköpfigen Maschine Lister-Warburton ist z. B. folgendes:

ein kreisförmiger Speisekamm (c 2 ),eine tangierende Kreiszange (p 2 ),ein cylinderförmiger Kamm (c 3 ),ein Ausziehkammring ( a 2 ).

Ihre Formel ist somit c 2 p 2 c 2 a 2 .

SSiiravwj

Fig. 89. Kämmmaschine von Tongue.

Die dreiköpfige Lister-Warburtonsche Maschine besteht aus folgen-den Elementen:

ein Kreiskamm zum Kämmen der Faserenden y (c 2 ),

eine Kreiszange zum Einklemmen der Faserenden a (p 2 ),

ein cylinderförmiger Kamm zum zweiten Kämmen d. Faserenden y (c s ),

eine Kreiszange zum Einklemmen der Faserenden y (y 2 ),

ein cylinderförmiger Kamm zum Kämmen der Faserenden a (a 3 ),

ein grosser Kreiskamm zum Nachkämmen von ß und a beim Ausziehen.

Tongue änderte die Listersche Konstruktion durch Hinzufügen desVorstechkammes; seine Maschine besteht aus folgendem:

ein kreisförmiger Speisekamm (c 2 ),

„ „ Vorstechkamm (b 2 ),

cylinderförmige Kämme (o s ),eine kreisförmige Zange (y 2 ).

Die Listerschen Maschinen waren früher in England, weniger inFrankreich, und in Amerika in ziemlich ausgedehntem Gebrauch, wurdenjedoch stets nur für kurzes Florettmaterial verwendet. In der Schweiz , in