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Zweiter Band.
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Fortschritte der Kämmerei.

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geschwungen. Dies bewirkt unter gleichzeitigem Wiedersenken desGabelarmes 15 das Zuklappen der Backen 1 nach der Richtung, die derbeim Offnen entgegengesetzt ist, so dass das ungekämmte Ende nach aussenkommt.

Nach dem Verlassen der Kämmmaschine werden die Bücher einer inFig. 45 dargestellten Vorrichtung vorgelegt, welche den Zweck hat, dengekämmten Faserbart aus den Klemmbacken zu entfernen. Die Bücherwerden auf einer geneigten Fläche eingeführt und gleiten von ihr auf einenum die Axe 10 drehbaren Rahmen 12 herab, bis sie die Schieber-stange 13 aufhält, wobei sie von den Zapfen 2 getragen werden. In dieserStellung liegt das Faserende gleichzeitig dem festen Backen 16 gegenüberund wird an dieser Stelle dadurch festgeklemmt, dass ein zweiter von derKurvenscheibe 18 der Welle 15 bethätigter Backen 17 dagegen gepresstwird. Kurz danach wird der Arm 19 vom Daumen 20 zum Vorschwiugen

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Fig. 46. Abzugsvorrichtuog für Kammzug.

Fig. 47. Kleiner Filling.

um

gebracht, der das Faserende in die punktiert gezeichnete Lage bringt.Das Buch 1 wird durch Vermitteluug des Rahmens 12, der Stange 23 unddes Daumens 22 vom Faserbündel abgezogen. Während nun die Klemm-backen 1,1 von der Stange 13 auf 12 seitwärts geschoben werden, wird einendlos umlaufendes Band 21 angehoben, das das Faserende gegen die ge-glättete Unterseite des Backens 16 anpresst und so dessen Abführung ausder mittlerweile geöffneten Zange 16, 17 in einen untergestellten Behälter be-wirkt. Die aus dem Rahmen 12 seitwärts geschobenen Bücher fallen dannebenfalls auf ein endloses Band, welches sie aus der Maschine hinausführt.

Das auf der Listerschen Maschine fertiggekämmte Material wird be-kanntlich durch eine kannelierte Walze abgenommen und auf einen end-losen Tisch aus Leder oder Stoff übertragen, von wo aus es iu einen ro-tierenden Trichter abgegeben, in demselben verdichtet und zu einem Bandgeformt wird. Die Ablösung der Fasern von dem endlosen Tisch machtzuweilen Schwierigkeiten; auch kommt es vor, dass das Band infolge eineszu starken Zuges oder zu starker Drehung zerreisst. Diesen Missständen

Silbermann, Die Seide. II. 4