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Zweiter Band.
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Anlegemaschine.

Ausser den Anlegemaschinen mit Nadelstäben, welche bei kostspieligemBetrieb nur massige Ausbeute liefern, giebt es solche mit runden Hechel-walzen, deren Konstruktion die Kon-trolle des Betriebes in einfachererWeise ermöglicht, als dies bei denflachen Hechelfeldern der Fall ist.

In der Anlegemaschine vonBrenier & Neyret mit rundenSpeisekämmen (etaleur nappeur, ro-tary drawing frame) gelangen dieaus der Kämmerei hervorgehendenFaserbärte von den Speisewalzen«jUg zu den runden Kämmen oderNadelwalzen b x b 2 b 2 . Das endloseKautschukleder cc, das unter der oberen Speisewalze a 2 hindurchgeht, er-hält das Material successive im Nadelbeschlag der Walzen, ohne es indessenbis auf den Grund desselben zu drängen Das Leder lässt sich auch während

Fig. 51. Die Anlegemaschine von Brenier & Neyret.

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Fig. 50. Anlegemaschine (ätaleur nappeur).

des Ganges der Maschine leicht abnehmen, wodurch eine jederzeitige Kontrollemöglich wird. Von den Kämmen kommt das Vliess, wie gewöhnlich, auf diekannelierten Abzugswalzen d , e, f; ein lederner Muff dient zum Strecken, undein zweiter längerer begleitet das Material um die grosse Wattentrommel A.