Allgemeines über Präparation.
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Behandlung. Was die einzelnen Sorten anbelangt, so werden sie unter-einander meliert; nur die feinsten Qualitäten werden für sich verarbeitet.Die kleinen Watten werden, wie erörtert, auf dem Spreader zusammenge-stückelt. Die Auflage richtet sich hier nach der Qualität: für lange Fasernbeträgt sie 100 g, für kurze 80—60 g; daher muss auch die am Tambourgebildete Watte diesen Gewichten entsprechen. Je nach der Qualität mussdiese Watte die Maschine 2—3 mal passieren. Das abgelieferte Band istvon grober Nummer, zeigt aber schon eine fast vollständig parallele Lageder Fasern. Es werden 14—16 solcher Bänder der ersten Strecke vor-gelegt und in dieser Dublierung von der Maschine 10—12 mal verzogen,bez. um das 10—12 fache gestreckt. Solche Strecken passieren die Bänder3mal; bei der letzten wird die Dublierung reduziert. Die Bänder werdennuu der Spindelbank vorgelegt, wo dieselben noch 12—14 fach verzogenwerden und von einer Spindel die nötige Drehung erhalten. Man ersiehtdaraus, dass die Zurichtung der längeren, von den ersten 2—3 Zügen derKämmmaschine herrührenden Fasern sich ziemlich einfach gestaltet. Beikürzerem Florettmaterial treten weit mehr Verzüge und somit auch mehrMaschinen in den Spinnplänen auf. Übrigens kann man auf verschiedeneWeise dublieren und verziehen und dennoch zu gleichen Resultaten ge-langen. Im allgemeinen lässt man jedoch für das kurzfaserige Material dieVerzüge etwas fallen und steigert die Dublierungen. Überhaupt bietet beikurzem Material die Herstellung eines gleichmässigen Vorgespinstes einigeSchwierigkeiten. Was die technische Ausführung der Präparation anbelangt,so ist es klar, dass die längsten Fasern auf den gröbsten Kämmen, diekürzesten auf den feinsten verarbeitet werden. In gut eingerichtetenSpinnereien folgt nach der Spindelbank noch die Dublierspindelbank (doub-ling rowing frame) oder der Flyer ohne Hechelfeld, wo die beste Qualitätdes Vorgarns gewöhnlich 4 fach dubliert und um den Dublierbetrag oderhöher (6 — lOfach) verzogen wird. Durch das Dublieren des Vorgarns unddas Verziehen desselben zu einem_ neuen Vorgarnfaden wird dieser letztereuaturgemäss weit gleichmässiger. Um das zu erreichen, bedarf es beidiesem Verfahren jedoch viel Umsicht und Erfahrung. Zuweilen empfiehltes sich statt einfachen Dublierens und darauf folgenden Verziehens, dasVorgarn zweifach zu dublieren und ohne zu verziehen der Feinspinnmaschinevorzulegen, die dann den nötigen Verzug besorgt.
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Bekanntlich unterscheidet man zwei Arten von Spinnmaschinen: dieMulemaschinen mit ihrer Abart, dem Selfaktor, und die Continuemaschinen.Das Feiuspinuen des Vorgarns geschieht, ob für grobe oder feine Nummern,auf den ununterbrochen arbeitenden Continuemaschinen und zwar fast ohneAusnahme auf den Watermaschiuen (für feine Garne mit Ring-, für gröbere