Das Zwirnen.
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der höheren Nummern ein gleiches Aussehen aufweisen soll; somit ändert sichdie Formel folgendermafsen:
D — 9
? =
woraus folgt:
d bedeutet die Verkleinerungszahl; e und <p müssen für jede Garnnummerund Drehung auf empirischem Wege ermittelt werden, wobei die Faserlänge,das Drehungsbild, die Stärke und Elastizität des Zwirnes und dessen Ver-wendung als mafsgebende Faktoren zu berücksichtigen sind. Der Koeffi-zient stellt sich annähernd für
Qualität A B C D
auf 9 39,65 36,35 39,65 41,5.
Vorstehende Tabellen zeigen die genauen Drahtverhältnisse.
Die Florettgarne, namentlich Chappe, welche für Webezwecke Ver-wendung finden, werden stets rechts gezwirnt, d. i. von rechts nach links,während die Cordonnets und Nähseiden die Zwirnung von links nach rechtserhalten.
Von den Neuerungen auf dem Gebiete der Florettzwirnerei möge dievon Boyd konstruierte Spul-, Dublier- und Zwirnmaschine erörtert werden.In den Spülmaschinen, in welchen das Garn in Kötzerform gespult wird,und bei welchen in Verbindung mit der Spindel, die das Garn aufwickelt,ein Hebel, der an seinem unteren Ende mit einem Gewichte versehen istund der Spindel während des Spulens an ihrem Ende einen regulierendenDruck erteilt, sowie eine die Wirkung dieses Hebels kontrollierende Führungangewendet werden, ist es unter Umständen von Vorteil, diesen regulieren-den Druck des Hebels auf die Spindel bei Beginn des Spulens ganz zu be-seitigen oder zu verringern. Dadurch wird eine bessere Bildung des Kötzer-unterteiles befördert, insbesondere wenn derselbe auf einer Röhre oderSpindel aufgewickelt ist. Fig. 73 zeigt im Vertikalschuitt die Spindel 12der Boydschen Zwirnmaschinemit ihren Lagern und dem Ge-wichtshebel 13 , durch dessenWirkung auf eine feste, ge-neigte Führung 14 der Druckauf die Spindel 12 reguliertwird. Der Hebel 13 ist miteinem Bügel 15 versehen, derdie Spindel an jedem Ende derTreibriemenscheibe lose umschliesst. Um die Regulierung zu ermöglichen,ist die Führung 14 mit einem Teile 17 versehen, welcher die Wirkung desGewichtes verringert. Dieser Teil 17 ist in der Zeichnung als aus einem
Fig. 73. Spindellagerang von Boyd.