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Das Verspinnen.
bewirken die weitere Verfeinerung. Je weniger Streckoperationeu indessenangewendet werden, um die gewünschte Gleiclimässigkeit und Feinheit desBandes zu erreichen, desto weniger leidet die Frische und der Glanz desMaterials, was speziell für das kurzfaserige zutrifft. Die Bänder aus derletzten Strecke gelangen auf die Frottierstrecke, von der die erzeugtenLunten in zweifacher Dublierung der Spindelbank übergeben werden, diesie als fertiges Vorgarn abliefert. Die Drehung des letzteren wählt manso gering wie möglich, und zwar nach dem üblichen Verhältnis 9 ~\/~N perm, wobei der Drahtkoeffizient für Bourrettegarne 9 = 30 angenommenwird.
Das Feinspinnen der Bourrettegarne geschah früher meist auf denMulemaschinen, jetzt verwendet man vorwiegend Continues. Nur die ganzleicht gedrehten, einfachen Garne werden gegenwärtig noch auf der Mule,alle anderen zweifachen Gespinste dagegen durchweg auf der Continue ge-sponnen und gezwirnt; und zwar hier wie dort mit Anwendung der Ring-spindel. Die Continues haben den Vorzug, rundes, egales und glänzendesGarn zu liefern. Für die Bourrettespinnerei speziell sind sie deshalb vonBedeutung, weil man hier das Streckwerk möglichst nahe aneinander zubringen und auch die Zwirn- sowie die Spinnlänge zu verkürzen, d. i. dieSpindelspitze dem Lieferungszylinder so nahe wie möglich zu rücken sucht.Wir haben schon bei der Florettspinnerei gesehen, dass diese beiden Um-stände beim Spinnen der mittellangen Fasern von besonderer Wichtigkeitsind; um so mehr ist mau bei den ganz kurzen Bourrettefasern bestrebt, dieseFaktoren ganz in Wirkung zu bringen. Alle Zylinder des Streckwerkessind möglichst nahe aneinander gebracht. Im allgemeinen unterscheidensich die Spinnmaschinen für Bourrette wenig voneinander, weil die Qualitätresp. die Faserlänge des Rohmaterials beinahe durchgehends gleich ist; nurwird die Spindeltourenzahl für grobe Garne 2000, für feine 3—4000, fürsehr feine bis 6000 genommen. Das Hauptaugenmerk beim Spinnen derBourretteseide wird auf ihre Drehung gerichtet, welche nicht nur in einembestimmten Verhältnis zur Güte des Fabrikats, sondern auch zu der nach-folgenden Zwirnung steht. Die Drehung wird hier im allgemeinen ent-sprechend der Faserlänge in noch höherem Mafse angewendet, als selbst beiden geringsten Qualitäten der Florettgarne. Während die Florettgarnerechts gesponnen und links gezwirnt werden, findet bei der Bourretteseidedas Umgekehrte statt: sie -wird links gesponnen und rechts gezwirnt. DieVerzüge auf der Spinnmaschine variieren zwischen 6 und 12.
Auf den Watermaschinen mit zwei Trausportwalzen im Streckwerk wirddem Faden der Draht und die nötige Feinheit gegeben.
Die Spinnmaschine besteht aus dem Einzugszylinder mit seiner Druck-walze, ein Paar Transportzylindern und einem Lieferungszylinder mit Druck-walze. Die Spindel macht gewöhnlich 4000 Touren in der Minute.
Einigen Aufschluss Uber die Drahtverhältnisse geben folgende Zahlen.Der schärfste (Maximal-) Draht wird bestimmt als: