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wendete sich zögernd erst, dann plötzlich gegen dasBurgthor. In der niedern Wölbung desselben standkein junger Held, aber lauernd drückte sich dort einarmseliger Pickelhering.
Das Mädchen brach in ein enttäuschtes Gelächteraus und trat beherzt der Fratze entgegen. Es war einLombarde, das errieth sie aus den ziegelrothen Nestelnseiner schmutzig-gelben Strümpfe. In die schreiendstenFarben gekleidet, wie sie Armuth und Zufall zusam-menwürfeln, trug der Kleine einen langausgedrehtenpechschwarzen Spitzbart, der mit den gezackten Brauenund dem verzerrten Gesichte eine possirliche Maske schuf.
„Wer bist du und was willst du?" fragte dasMädchen.
„Nur nicht gerufen, kleine Herrin oder vielmehrgroße Herrin, denn, bei meiner katholischen Seele! duhast die Mutter dreimal handbreit überwachsen. Woist sie?" Er schaute sich ängstlich um. Sein Blickfiel auf etwas Graues. In der Mitte des Hofes undim Schatten der Ahorne stand ein breiter Steinsarg,auf dessen Platte ein gewappneter Mann neben einemWeibe lag, das die Hände über der Brust faltete. „Ei,da hält ja unsere liebe Frau neben ihrem Alten stille