vier Jahre hier Pfarrer (von 182'l his 1528). Im vorder»Riemensialdeiithal ist eine sehr malerisch gelegene Waldkapelledes heiligen Bischofs Nikolaus mit einer Ruhestätte (Grubi).Im Hintern Niemenstaldcnthal liegt der Käppeliberg. Die hie»stehende St. Johannskapelle soll auf der Stelle der alten Pfarr-kirche seyn. Die kleine, aber weitläuftige Gemeine Riemenstal-ben, von 25 Häusern und 81 Einwohnern, liegt in einen, einsa-men engen Thals, das sich von, Ucnersee zwischen der Fconalpund dem Achsen gegen das Mnotalhal hinzieht. Der Riemcn-staldenbach bildet bis nahe an Silikon zivischen den Kantone»Schwy; und Uri die Grenze, welche dann nordwärts von demDorfe a» den See hinunterläuft. In dieses Thal kamen iader Nevolulion keine Franzose» und 1833 keine OccupacionL-kcuppen.
Rigi , die. Wenn der Name dom Lateinischen hergelei-tet werden sollte, so wäre mons rigiciiw wegen seines rauhenund starre» Aussehens insbesondere auf der Nordscite, wo ergerade am höchsten ist, „och am wenigsten gesucht; kexin»montium hingegen ist ein poetischer Gedanke, der mit demWorte Rigi in keiner Verbindung steht. Sehr steil ist an denmeisten Orten die westliche Seite gegen den Vierwaldstäktersee.Roch steiler ist sie in ihrer ganzen Höhe vom Kulme bis an desZngersee hinunter. Auch die beiden Einschnitte in den Berg,sowohl der größere, der von dem untern Dachst hinauf bis aaden Staffel ihn gleichsam in zwei Theile trennt, als der kleinere,der von Gerfau her empordringt, sind von steilen Wänden um-geben, auch Erdfälle» und Wegspülst,,„geu des Erdreichs bloS-gcstellt. Niemand wurde »ach der rohen, wilden Außenseite soviele fruchtbare Weiden in ihrem Inner» und anf den Höhe»suchen. Man kann den ganze» Berg umgehe»; doch ist desWeg von Brunnen nach Fiznau an mehren, Stellen beschwer-lich und cS bedarf der Vorsicht. Die Rigi wird durch ihre ört-liche Lage, indem sie ganz von allen andern Bergen abgeson-dert ist, und durch ihre weite, durch keinen Borgrund beschränkteAussicht und dadurch, daß sie wie eine Warte in das flächsrsLand hinausblickt, durch ihre» Bau und ihren Reichthum a»Pflanzen und durch ihre Zugänglichkeit und Bequemlichkeit de»Besteigung zn einem der merkwürdigsten und zu dem besuchte-sten Berge der Schweiz .
Wege. Acht Wege führen von den verschiedenen Ortschaftenam Fuße der Rigi mit ungleicher Ausdehnung und Bequemlichkeitanf die Höhe; drei von der Morgenseite, einer von Act, eine»von Goldau und ein dritter von Lowerz ; zwei von der Nord-seite, von Immenses und von Knßnacht; zwei von Südwesten,von Wäggis und von Fiznau; endlich leitet noch einer von desSndseire, von Gersau über dessen Alpe » hinan. Von diesenWege» sind mit Ausnahme derjenigen von Art, Gersau , Ziz-nan und Immenses alle mit-Pferden zu gebrauche».
Der Weg von
Art führt in Zch)St. anf den K»lm u. wird i» 2)5. Sl-
Goldau ,, ,, 3 sch „ „ ,, >, „ „ „ 2 "/2 ,,