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pvrrlinl» l- , Rothgnügger), der Kernbeißer (k. coecotlirallste»l,., Chriescchlöpfer, Bolenbiker), der Goldammer oder Gerstcnvogel(Ümbrriü .1 eitiinoll» 1^.), das Rebhuhn (keickix cinere»der grane Reiher l/r,<Ie» einoio» I , Fischreigel), die Wild- oderStockente s-1r»!>8 Ik«8ol>!>» , Grabentc), die Lachmöve ri
ilibuixllis Ik,.). In den Hochwäldern am PilatuS, am Rigi und desEntlcbuches halten sich auf: der kkrhahn l'll'otr»« uroj--,»,,» I , Gn-gelhahn), der Birkhahn (IV totrix tk,., Spillhahn, Schildhah», Gri-gelhahn, Lanbhahn, Bergfasan), das Haselhuhn (D. lionnsi» I>.) —Das schwarze Wasserhuhn (^»He» »tr» L., Bläßhuhn, Möhrli) be-lebt schaareuweisc den See bei Luzern . Doch hat die Zahl dieserThiere seit einige» Jahren abgenommen. Sie nisten im Sommer imRöhricht an den Ufern des Sce'S- im Winter bleiben sie in der Näheder Häuser und Brücken, wo ihnen mancher Bissen zugeworfen wird.Schon z» den Zeiten des I. L. Ey sät slkilil) wurden sie in Luzern gehegt und beschützt, wie ein t678 erneuertes Verbot beweist: „vonTripschen bannen bis an Würzbach weder Enten, Tancherlin, Moh-ren, Holen, noch andere Waffervögel zn schießen."
In der alpinen Region, oberhalb der Baumgrenze, also nur aufden höchsten GebirgSstöckon der Pilatnokettc, begegnen uns wenigeStandvögel. Die meisten begeben sich im Winter nach tiefern Ge-genden (Strichvögel). Zn diesen Alpcnbewohnern gehört das Schnee-huhn (Tetrao I»gop»8 I-.), das Steinhnhn sl^ei'iiix 8!>xatili8 Iklev.,Pcrnise, Rothhuhn, — Pilatns und Schratten), der Citronfink (brln-xill» ntriiiell» !>.), die Flühlcrche oder der Flühspatz l>Vooo»tar »I-PINU8 Ikeek>8t.), der rothsiügliqe Manerlänser lUcliailiom» glni'ni-eopteo» 'l'oittin.). Die Alpenkräho st)»> ru8 p^rrnoora» l»m., Ri-siern, Flnhristern, Schnceristern) stiegt schaareuweisc und laut schrei-end um die höchsten Gipse! und zieht im Winter in die Thäler desEntlebuchs.— Dann und wann soll auch der Lämmergeier (Kvpnotusb»rt>»lu8 Luv.) im Entlebnch eingekehrt und selbst Kinder fortgetra-gen haben. Ein anderer Raubvogel der Alpen , der Schrciadlert^gnila naevi» äkev.), wurde im vorletzten Winter bei Langcnsand,unweit Lnzern, geschossen.
Die Zngvögel bilden, wie in der Schweiz überhaupt, eine be-sonders große Zahl, da wir zu verschiedenen Jahreszeiten von Nor-den »nd Süden her Zuzüge erhalten. Die einen, meist Insekten-fresser, verlassen nnS im Herbst ihrer Nahrung wegen, leben denWinter in wärmern Gegenden, kommen im Frühling wieder bei nnSan und brüten während des Sommers. Die andern, meist Snmpf-und Schwimmvögel, kommen im Spätherbst aus nordischen Gegen-den, wo die Gewässer zugefroren sind oder ohnehin nicht genug Nah-rung bieten, bleiben während des Winters hier nnd kehren im Früh-ling nach dem Norden zurück. Manche Arten giebt es außerdem, dieim Frühling oder Herbst blos vorüberziehen, ohne sich bei uns längereZeit aufzuhalten.
Im Frühling erscheint zuerst, zuweilen schon im Februar, derweiße Storch stlicania all».i keclixk.), zieht aber vorüber, ohne ir-gendwo seinen bleibenden Wohnsitz aufzuschlagen, während früher invielen Ortschaften deS Kanlons, namentlich aber in der Stadt Lnzern,