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3/1-3/2 (1858) Der Kanton Luzern, historisch-geographisch-statistisch geschildert : ein Hand- und Hausbuch für jedermann / von Kasimir Pfyffer
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Storchennester waren. Cvsat schreibt sogar:Massen ich mir in demBeztrck der Stadt Luzern 35 Storcken-Näster qezehlet, darumbenauch vor gar langen und vielen Jahren diese Stadt, als sie nochHöltzin, das Höltzin Storchen Stättlin genambt ward." Das letztePaar nistete auf dem Wasserthurm; das Nest ist aber seit mehr als20 Jahren leer geblieben. Der Mangel an ergiebigen Sümpfen unddas regere Leben auf dem See scheint diese "Thiere vertrieben zuhake». Im März folgt sodann in großen Schaaren der Staar(8tur»ue r-ulxaris L>., Ninderstoren), die hochfliegende fröhliche Feld-lerche (-Humi» »rvensis l,.) und ihr Begleiter, der Lerchen - oderBaumfalke (b'-cleo «ubliuteo L.). Hoch in den Lüsten kreist dieGabelweihe (knie» luikru» L,.); es schreit der bis in die Alpen strei-chende Thnrmfalke ti»,ii>r«Ia8 L.); über den Gewässern

schwebt mit scharfen, Auge der Fisch- oder Flußadler (^guilu Imliw-tos Reg'.). Noch manchen andern Ankömmling bemerken wir inWald und Heide, wie die Wild- oder Ringeltaube (Doluinir» p»lumbus l-.), die Holztaube (6. ttoi.cs L,.), den gehäubten Kiebitz(Vanelkus eristatu» Mev.), den Wiesenschnarrer oder Wachtelkönig(6rex peateiiei» Deelist), die gemeine Wafferrallc (Itaklns agua-tieu8 I-.), das grünfüßige Wasserhuhn (Kaklinul» eüloropus I^»tk>.).und Ende März den bekanntesten aller Frühlingsboten, den Kukuk*(Oucnlu» canorus I. ). Im April stellt sich die Mehrzahl der Sing-vogel ein: die herrliche Singdrossel (T'uxlus musious l, , Tröstle,Waldnachtigall), die »immer ruhende Bachstelze (MotaeUlu »Il>» 1und klur» I-.). Das Nothkehlche» <8ikv!» ttutzeculu lürctkr., Noth-brüstli, Waldrötheli). das zutrauliche Haus- und Gartenrothschwänz-chen f8>lvi» titüvs 8ooz>, und I?I>vonicur»8 ), beide unter demNamen HuStötheli bekannt, ferner die Grasmücke (8. «incw» I-utlc),die Gartengrasmücke (8, üorteusis Iteeüst), der Schwarzkopf (8,utricapiUu küatll.), das Mütterchen (8. eurruc» k.itlli., Hagspatz),der Wald-Laubsänger (8. I'uti, Latü.), der Weidenzeisig (8. trooüi-lus Ikoostst.), der lieblich flötende grüne Laubsänger (8. h^pului»I-utli.) und endlich, wen» auch sehr selten, die Königin aller Sänger,die Nachtigall s8. laiseliü» l,->tl>). Noch mehr! Da kommen auchdie unruhigen scheuen Steinschmätzer (8->xieoI» luliotr» I.. und «nr»>-tl>o I-.), der schicferbrüstige Flühvogel (-^eeentor i»o<kuk»r!s Luv.,Herdvögeli), die allbekannte HauSschwalbe (Ilirunclo uoüicu I.dieschön stahlblaue, rostkehlige Rauchschwalbe (8. i-ustie» L.), die Fel-senschwalbe <8. rupestris I,., an den felsigen Ufern des Vierwald-stättersee's), die rothfüßige Seeschwaibe (8t«r»u lürunst» l , Giritz),der nächtlich schweifende, abenteuerliche Ziegenmelker (Laprimulgus«uropseus l,,), selten der Wiedehopf kpops I-.), gegen Ende

Aprll und im Mai auch die Mauerschwalbe oder der Sppr (stlieropu»wursiüus Ulev.), der rothköpflge und der rothrückiqe Würger (I-aniusrutloeps 8etri und «pinituigous Hockst.), die Fliegenfänger slHus-cicnp» xrisol» l,.»nd atiieapill» chaeg ), der bis in die Alpen strei-kende Banmgieger f^nticus »rlroreus Iteeüst.), der Wlesengieger(-V. pr»teu8>8 8eel»8t ), die Baumlerche l.Vl^nitu nilinion I..). derKreuzschnabel (l-oxia eurrirostr:, I,.), per Grünfink lKiingilla eülo-»!» l,.), der Leinffnk lin-cri-, I,,), per Rohrspatz sülmkerir»8rI»Mn»okus I-.), der Wendehals s Vvnx lorguill» 1..) 7 die schöne