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Storchennester waren. Cvsat schreibt sogar: „Massen ich mir in demBeztrck der Stadt Luzern 35 Storcken-Näster qezehlet, darumbenauch vor gar langen und vielen Jahren diese Stadt, als sie nochHöltzin, das Höltzin Storchen Stättlin genambt ward." Das letztePaar nistete auf dem Wasserthurm; das Nest ist aber seit mehr als20 Jahren leer geblieben. Der Mangel an ergiebigen Sümpfen unddas regere Leben auf dem See scheint diese "Thiere vertrieben zuhake». — Im März folgt sodann in großen Schaaren der Staar(8tur»ue r-ulxaris L>., Ninderstoren), die hochfliegende fröhliche Feld-lerche (-Humi» »rvensis l,.) und ihr Begleiter, der Lerchen - oderBaumfalke (b'-cleo «ubliuteo L.). Hoch in den Lüsten kreist dieGabelweihe (knie» luikru» L,.); es schreit der bis in die Alpen strei-chende Thnrmfalke ti»,„ii>r«Ia8 L.); über den Gewässern
schwebt mit scharfen, Auge der Fisch- oder Flußadler (^guilu Imliw-tos Reg'.). Noch manchen andern Ankömmling bemerken wir inWald und Heide, wie die Wild- oder Ringeltaube (Doluinir» p»lumbus l-.), die Holztaube (6. ttoi.cs L,.), den gehäubten Kiebitz(Vanelkus eristatu» Mev.), den Wiesenschnarrer oder Wachtelkönig(6rex peateiiei» Deelist), die gemeine Wafferrallc (Itaklns agua-tieu8 I-.), das grünfüßige Wasserhuhn (Kaklinul» eüloropus I^»tk>.).und Ende März den bekanntesten aller Frühlingsboten, den Kukuk*(Oucnlu» canorus I. ). Im April stellt sich die Mehrzahl der Sing-vogel ein: die herrliche Singdrossel (T'uxlus musious l, , Tröstle,Waldnachtigall), die »immer ruhende Bachstelze (MotaeUlu »Il>» 1und klur» I-.). Das Nothkehlche» <8ikv!» ttutzeculu lürctkr., Noth-brüstli, Waldrötheli). das zutrauliche Haus- und Gartenrothschwänz-chen f8>lvi» titüvs 8ooz>, und I?I>vonicur»8 ), beide unter demNamen HuStötheli bekannt, ferner die Grasmücke (8. «incw» I-utlc),die Gartengrasmücke (8, üorteusis Iteeüst), der Schwarzkopf (8,utricapiUu küatll.), das Mütterchen (8. eurruc» k.itlli., Hagspatz),der Wald-Laubsänger (8. I'uti, Latü.), der Weidenzeisig (8. trooüi-lus Ikoostst.), der lieblich flötende grüne Laubsänger (8. h^pului»I-utli.) und endlich, wen» auch sehr selten, die Königin aller Sänger,die Nachtigall s8. laiseliü» l,->tl>). Noch mehr! Da kommen auchdie unruhigen scheuen Steinschmätzer (8->xieoI» luliotr» I.. und «nr»>-tl>o I-.), der schicferbrüstige Flühvogel (-^eeentor i»o<kuk»r!s Luv.,Herdvögeli), die allbekannte HauSschwalbe (Ilirunclo uoüicu I.dieschön stahlblaue, rostkehlige Rauchschwalbe (8. i-ustie» L.), die Fel-senschwalbe <8. rupestris I,., an den felsigen Ufern des Vierwald-stättersee's), die rothfüßige Seeschwaibe (8t«r»u lürunst» l , Giritz),der nächtlich schweifende, abenteuerliche Ziegenmelker (Laprimulgus«uropseus l,,), selten der Wiedehopf kpops I-.), gegen Ende
Aprll und im Mai auch die Mauerschwalbe oder der Sppr (stlieropu»wursiüus Ulev.), der rothköpflge und der rothrückiqe Würger (I-aniusrutloeps 8etri und «pinituigous Hockst.), die Fliegenfänger slHus-cicnp» xrisol» l,.»nd atiieapill» chaeg ), der bis in die Alpen strei-kende Banmgieger f^nticus »rlroreus Iteeüst.), der Wlesengieger(-V. pr»teu8>8 8eel»8t ), die Baumlerche l.Vl^nitu nilinion I..). derKreuzschnabel (l-oxia eurrirostr:, I,.), per Grünfink lKiingilla eülo-»!» l,.), der Leinffnk lin-cri-, I,,), per Rohrspatz sülmkerir»8rI»Mn»okus I-.), der Wendehals s Vvnx lorguill» 1..) 7 die schöne