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Alex. v. Humboldt in seiner Unterirdischen Me-teorologie gehandelt hat. Dafs aber in unserer At-mosphäre noch eine Masse von anderen fremdartigenStoffen enthalten ist, kann man wol nicht mit Unrechtals das Resultat aller neueren hieher gehörigen Unter-suchungen ansehen, obgleich dieser Gegenstand im Gan-zen, die Versuche von Rud. Brandes und einigenanderen, von denen gleich nachher die Rede sein soll,ausgenommen, noch nicht mit der erforderlichen Um-sicht und Sorgfalt behandelt worden ist. Es ist indes-sen nothwendig, historisch das aufzuführen, was manin den Niederschlägen aus der Atmosphäre gefundenhat und gefunden haben will. Dafs diese Niederschlägekein reines Wasser sind, geht schon aus ihrem, vondem des destillirten Wassers 90 verschiedenen speci-lischen Gewichte hervor. Zimmermann fand das-selbe 1,00010 bis 1,00130 1 ). Schon im Jahre 1810fand im Regen salzsauren Kalk van Rossem 2 ), 1814Stark Kohle und Kalk 3 ); andere fügten Talkerde,Kali, Eisen, Nickel 4 ), Chlorwasserstoff-, Schwefels,Phosphorsäure, Kohlenwasserstoffgas 5 ) und andereSubstanzen hinzu 6 ). Der Schnee ward verhältnifsmä-fsig reiner gefunden, als der Regen: doch auch in ihm
1) Osann, über die Heilquellen. Berlin 1829. S. 118.
2) Dissertatio medico-chemica de aqua. Grüning. 1810. p. 27und 46.
3) Thomson, Annals of Philos. III. p. 142.
4) Kästners Archiv. Th. V. S. 190. Rother Regen, welcherHydrochlorat des Kobalts enthielt, fiel den 2. November 1819in Flandern. Edinburgh philo$. Juurn. II. p. 381. Gilb. An-nal. LXIII. S. 2-31.
5) Brandes Archiv. Bd. XI. S. 71 — 74. nach Wittiug.
6) Kastner-s Archiv. Th. I. S. 310 folg.