1526.
Gesandter
448 Appenzeller Lhronick.
Kötzern «nd unwürdigen ihres BuNdS nichts zuth^haben, und vermeinten das Volck werde sich vchlaufen. Es blieb aber sichen, und der ZürclMsehe Gesandte fuhr fort den Eyd anzugeben.riefen die Römisch-CatholischcAppenzeller:sich vorn Stuhl herunter machen, sie wollen Enicht schweren. Die Reformierten sagten : ErstAstehen bleiben und fortfahren : Darüber entstnhUein heftiger Tumult und starcker Wortwechsel, m,daß es bald von Worten zu den Streichen unter denLand-Volck gekommen wäre. Endlich ward nachtsgern Gefecht beliebet, daß der Gesandte vori LncUden Eyd angeben sollte L denn Bern hielte eS m'Zürich, Die Gesandte begaben sich wieder a»f^'Stuhl, und das Volck war gcstillet. „
Als nun der Gesandte von Lucern, beyvoUcrn.bung des Eyds, noch diese Worte anhencken Elen; Sie sollen auch schweren - Beyden alten Vbraüchen und KirchemSatzungen der Vor-AE.jbey Handhabung der Heiligen und Bildern, ven ^H. Meß und Verehrung der H. Mutter E ,zubleiben. Da sind alle Reformirte abgetret«'''und es blieb kaum der vierte Theil stehen, soschworen haben : Sonsten wären sie willig gewttz.zu schweren, wenn er nicht diesen Anhang ge'E.hätte. Darnach stieg der Gesandte von Zürichder auf den Stuhl, und beschwerte sich über si'Ausschließung, mit Begehren : Wenn man N'Lbey dem Jnnhalt der Bünden verbleiben, und m yabsondern wolle, so solle man das Siegel von D''wieder abschneiden, und mit ihme nach HauseDarauf ward er gefragt: Ob er das aus ihme 1»"'-der im Namen des Stands begehre? Gab er
Antwort: Er thue nichts ohne seiner Herre^ A