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Herrisau
454_ Appenzeller-LhrS Uk ck.
chen. Des Kindertauffs, daß solcher allein dirrAPrediger geschehen solle, des H. Abendmahls, Feyr"tagen, Banns, Ehegricht, Einsegnum der Eb^Besuchung der Krancken, doch ohne Darreichtdes Abendmahls re.
Die Gemeinde Herrisau hatte sich, aufMMlerc.^ " stissten ihres Catholischen Pfarrers Joseph Forek^bis dahin vor andern Gemeinden aus widerspenBgegen der Reformation erzeiget. Es waren zwal»viele Reformierte in der Gemeinde, sie mochten Enicht empor kommen, und bliebe die Meß undder bisher in der Kirche. An. 1529. an derManns-Gemeinde ist ermehret worden; daß >rEauch einen Evangelischen Prediger wolle anhöre»'Sie schickten eine Gesandschafft äufCoftantz, wEStadt damahls Reforuriert wäre, und bateninständig; daß man ihnen Hr. Ambrosium Blaa^für eine Zeitlang möchte überlassen, baß er ihnen ^Evangelium predigte. Der Rath zu Costantz ^ihnen in ihrem Begehren gewillfahret, und Hr.brosium Blaarer aufeinen Monat laug überlaß^',Er kam auf Herrisau, bekam einen grossen ZulAund Beyfall, also daß den 29. May cineKiräMri gehalten und die Abschaffung der Meß, Bildern Amit der mehrern Hand beschlossen ward. Die Utholischen als der mindereTheil mußten sich demM^unterwerffen. Worauf die Reformierte den Zs'May die Bilder aus der Kirche geräumt, und ^Messe abgeschafft haben re. Der Pfarrer Fl>rewar voll Unwillens, gab den Dienst auf, und MaufUry. Voll dieser Zeit an hat die ReformEm Herrisau ihren ungehinterten Fortgang bekon'men. «...
Die so schnelle und starcke Ausbreitung der M
so»,