Appenzeller-Lhronick.
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Auszug indas Oder-ried.
Müsftr»
Krieg.
DieRcfsr-mierte zuAppenzrllwollen ei-nen Predi-ger haben.
selbst und zu Montligen denen Reformierten so vieleHändel, daß die Lobl. Orte Zürich und Glar»,samt Mo. Mann von Reformierten Gottshauslemten veranlasset wordemmit gewehrter Hand di?Ov^,riedter und Montliger zuüberziehen, uili sie weEihrer Halsstarrigkeit zustraffen. Sie wollten Eden Gewalt nicht erwarten, sondern überge. m dnSache lV. Schiedrichtern. Da denn von ApEzell Hr. Landaminan Eysenhuth und Conradlisaner Alt-Landvogt, und von S. Gallen Hr. Bmgcrmeifter Vadianns und Conrad Meyer hiczu ve^ordnetworden. Welche denen beiden DörfernGulden an Kriegs-Kosten zuzahlen auferlegt, umden Harwel geschlichtet haben.
Im Bündner-Land brach auch der sogenanMMüsser-Krieg aus; davon andere wcitläufftig geschrl^ben. Appenzell gab zu diesem Kriegs-Zug dem''Bündnern zu Diensten/ unter Hauptmann M ,weger 200. Mann, und ftuhnbcn bey denen ESchaffhausen. Die Catholische Orte wollten Mdessen nichts beladen. ,
Allein wir kommen wieder auf unsere LaEHistorie. Das Religions-Wesen wollte sich nvconicht setzen. Es waren selbiger Zeit im Land Eacht Pfarr-Kirchen Appenzell, Trogen, HerrisMUrnäschen, Hundweil, Teufen, Gaiß und Grm'Alle von diesen hatten die Messe und Bilder abmschafft, bis an Appenzell und ihre zwey Filialen Brimlifauund Gonten: Obschon in Aus-Rooden noch ^und dort Römisch-Catholische Landleute waren, ^konnten sie doch nichts machen, weil nach ve"'Schluß der Landsgmeind An. 1524. das minder»Theil dem mehreren sich unterwerfen mußte. Nurmdem Haupt-Flecken Appenzell und ihren zwey A