gemeine Volk und alle Unbesonnenen, die sich in dieser Schlingefangen liessen, indem sie die aus der Vereinigung mit Tessin hervorgehenden Lasten vergrößerten und sich den Gipfel desGlückes in der Rückkehr des Landes an Uri einbildeten, ver-.««staltete» Versammlungen, sandten Abordnungen, welche unsbeinahe wieder in den Zustand der Unterwürfigkeit zurückbrach-ten. Da nicht alle alten Cantone die Herrschaft über die ehe-maligen Unterthanen, der sie feierlich entsagt hatte», zurück-verlangten, so wurde nicht auf die Dienstbarkeit der ganzenitalienischen Schweiz Anspruch gemacht. Dagegen wurden vonUri und von Ander» Begehren großer Entschädigungen gestellt.Als die Hoffnung auf Wiedererlangung der Oberherrnchkeitüber Livinen verschwand, erhob Uri Ansprüche auf den Zoll amPlatifer. Uri und beide Unterwalden sprachen das Eiaenthnms-recht über die Schlösser zu Bellinzona an und die Befreiungvon unser» Zöllen und Weggeldern; und, vereint mit Schwyz ,die Befugniss, nach ihrem Belieben Teffinsr anzuwerben, damitne in den auswärtigen Regimenter» als Soldaten unter demBefehl der Offiziere von Altorf und Schwy; diente». Alleindie Festigkeit unsrer Räthe und der einsichtigsten Bürger »nddie Stimmung der fremde» Minister für den Bestand derneunzehn Cantone vereitelte» solche Ansprüche. Unser Verlurstbestand in der Abtretung der Hälfte vom jährlichen Ertrag desZolls am Platifer, welche durch Entscheid des Wiener-Congref-ses an Uri gemacht wurde.
. Wahrend um solche Dinge gestritten wurde, arbeitete mander ganzen Schweiz an den neue» Verfassungen. Mag mands.ohne irgend eins Zustimmung des Volks haben thun wollen,mögen es die allmächtigen Minister der heiligen Allianz so ver-fugt haben, es ist Thatsache, daß man im Geheimen arbeiteteund nirgends das Volk befragt wurde.
Dor von unserm Großen Rath ausgearbeitete, dem Vor-ort Zürich ,„,d den fremden Ministern vorgelegte Entwurf einerneue» Verfassung schien zu demokratisch, zu sehr a» die revolu-U?"mre» Theorie» zu erinnern; er mißfiel, und es wurde demwu v " Rathe bedeutet, ihn von Neuem durchzusehen. Endlich
.uvgeyalten, , Weiteres die von die-
oder z» verwerfen, wohl aber um ohne h,Moste Befan-
fem vorgetriebenen Wahlen b» neff«»- x i Rechtmäßigkeit«eiche,t lastete auf dem Volk: Zwechei «ber ° / Auftrag
dieser Verfassung, zu welcher der Groß- Aa->,^ ^
vom Volke hatte: Zweifel über die Lanterke Oligar-
Beweggründe, welche ihn zur konnte,?; dazu Be-
chre führende» Grundsätzen vermocht haben >» ^ andern,
gehrli-hkeiren bei den einen, Leichtgla>">gr- ., ^ welche dieEs fehlte die wohlthätige Fackel der Oeffr , Stand
vom Volke zu betretenden Wege erleuchten, ,«^gren für dieder Sache», die Anforderungen d-- ä-'t, ° „„d
Freche» offenbaren soll; und das Volk wurde ^in traurige Unfälle verflochten. J-n- «' ''l „jcht
ten angestellten Volksversammlungen wurden ^.chen.besucht, oder aber fast nur um Verwahrungen z