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Dcr Proceß des Lebens hat freilich seinen Gangauch ohne daß er speciell im Bewußtsein vorgestelltwird. WaS in dem bewußten Vorgänge des mensch-lichen Lebens der Zweck ist, dem durch die freieThätigkeit ab ficht lieb die dienlichen Mittel unter-geordnet werden, das ist, un bloßen geschichtlichenVorgang aufgefaßt, die Wirkung einer Ursache,im bloßen logischen Vorgänge die Folge eines Grun-des.*) Dcr Mensch also macht sich seinen Zweck
") Stahl, in seiner „Philosophie des Rechtes", sagt: „Nachder Vernunftphilosophie ist die Ethik ausschließlich aufdie Kategorie des Grundes und der Folge gebaut, dieserist die des Zweckes und Mittels gerade entgegengesetzt:jene ist die Kategorie der Nothwendigkeit, diese dcr Frei-heit" .„Hegel bezeichnet das Verhältniß von Mittel
und Zweck nicht richtig. Daß das Mittel in etwas Anderemseine Bedeutung hat, ist nicht sein Unterscheidendes; son-dern, in, Gegentheil, das ist sein Unterscheidendes, daßes zugleich für sich selbst ohne Rücksicht auf seinen Zweckeine Bedeutung hat, während die Folge ausschließlichdurch und für den Grund besteht." — Wenn die Folgenicht nur durch sondern auch für den Grund besteht,so ist sie eben insofern nicht mehr Folge sondern istMittel für einen im Grunde liegenden Zweck geworden.Der Grund ist hier ein Doppeltes, nämlich ein Wesen,und sodann ein Zweck welchen dieses in sich trägt. EinWesen zu sein liegt aber garnicht im Grunde, sondern der