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der christlichen Weltverachtung und die Thorheitender ungemischten Fortpflanzung besseren oder schlech-teren Blutes haben für unö keinen Sinn mehr.Die unwandelbare Treue der monogamischen Ge-schlechtsliebe mag für das Gefühl sehr Vieler dasschönste Ideal sein. Sie ist es nicht für das GefühlAller; und wäre sie das Ideal Aller, so wäre sienoch nicht die allgemeine, ja noch nicht die vorherr-schende Wirklichkeit. Denn die Beschränkung ausPflicht ist noch nicht Unwandelbarkeit des Gefühles.Das Ideal aber wird nicht erzwungen. Es ist nichtverwirklicht wenn man sich stellt als wäre es ver-wirklicht. Was hilft eö einem Ehepaar sich zu ge-berden als wären alle Wünsche des Herzens be-friedigt wenn es nicht wahr ist? Und was hilftes den Versuchungen aus dem Wege zu gehen— das Höchste was doch unsere konventionelleTugend zu leisten versprechen kann — wenn mansich immer bewußt ist dazu Veranlassung zuhaben?
turform näherte, um so ungenügender mußten sich mög-liche Verhältnisse darstellen, um so mehr also konntendie Nebenrückfichten über die Hauptsache den Sieg davontragen.