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System der socialen Politik / von Julius Fröbel
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allerdings geeignet ist die ganze Frage in Verruf znbringen. Man hat nämlich von der „Gemeinschaftder Weiber" gesprochen, und dies in Verbindungmit den Ideen über die „Gemeinschaft der Güter"gesetzt. Aber Menschen können nicht besessen, alsoanch nicht gemeinschaftlich besessen werden. DieWeiber gehören nicht zn den Gütern. Sie sind nichtMittel für die Männer, sowenig wie diese Mittelfür jene. Sie sind sittlich freie Wesen, die voll-ständig über sich selbst zu verfügen haben. Die Sitt-lichkeit gestattet nicht von einer „Gemeinschaft" deseinen Geschlechtes für das andere zu reden. DasEigenthumsvcrhältniß welches in unserer Ehe nochenthalten ist, soll nicht ausgedehnt, sondern ganz auf-gehoben werden; Weib und Mann sollen als freieIndividuen nach freier Wahl in geschlechtlichen Ver-kehr treten können.*)

*) Fourier erzählt daß ein Concilivm zu Macon die Fragediscutirt habe ob die Weiber auch eine Seele hätten,was nur mit einer Mehrheit reu drei Stimmen bejahtworden sei. Wenn solche Dinge in der Christenheit vor-gegangen sind, darf man sich nicht mehr über die Zn-nähnngcn und Anfschneidungcn wundern über die man sichin Rnpvcls Reise nach Nubicn unterrichten kann.