6 Zoll lange, i 34 Gran schwere Magnetnadel wurde bis auf t 5° bewert —Häufige EisentheiLchen entdecke man schon mit blossen Augen; der BitchofFogliani habe auch viele Markusit-Partikeln im Steine bemerkt! Ausserdembefänden sich viele Sandkörner darin, eines derselben sey ihm durch ein Mi-kroskop wie Kiesel (Selce) vorgekommen. - Das specifische Gewicht verh-d^sich zum Brunnenwasser wie ij zu i. (87)
Aus denen vom Chemiker Chiodelli angestelhen Versuchen im Feuer wo-von einige sehr merkwürdig mit der von Meier (88) geschehenen Zergliederungder Siberischen Eisenmasse übereinstimmen, folgert er: dafs der Stein aus hallwverbranntem Eisen, verbunden mit einer scharfen arsenikalischen Substanz, be-stehe, die sich zufällig mit fetter und sandiger Erde vermischt hätten.
XXII. „Am 15. Aug. 1766, erzählt Troili, (89) etwa um sechs Uhr Nach-mittags, verfinsterte sich der Himmel plötzlich zu Novellara, es fiel starker Ha-gel und blitzte mehrmals. Ein Blitz spaltete einen Espen - Pappelbaum, schlugihn etwa 6 Ellen hoch von der Erde ab, und schälte die Binde an mehre'mStellen. Etwa 6 Ellen davon fand man einen , in mehrere Stücke zersprunge-nen Stein, wovon Troili das gröfste erhielt, welches jedoch an sich nicht be-trächtlich war. “
Von diesem Steine, den er für eine Folge des Blitzes, und eine Vergla-sung der abgeschälten Baumrinde hält, sagt er, er enthalte helle Körper, vonder Farbe des Aquamarins, ganz mit kleinen noch helleren Erhabenheiten, vonröthlicher Faibe durchsprengt, die wie in Masse eingefafste Edelsteine aussähen,und nicht pulverisirt werden können. Weder Eisentheile, noch eine Anziehungdei Magnetnadel, habe er bemerken können. Mit dem Feuerstabl geschlagengab er Funken.
XXIII. Im Jahr 1763 fielen in drei verschiedenen, weit von einander ent-
(87) Ca P- v - §■ 3g. 51. 52.
(88) Schriften der Gesellschaft natuiforschender Freunde, III. lid. S. 3s5. fg.
(8g) Ragionamento, c. VI. §. 5:)- 60. — Sollte vielleicht der Blitz nur Folge, nicht Ursache des Steinsseyn ? Auffallend war mir die Aehnliclikeit der hellen Körper mit dem in verschiedenen Steinen, und auchin der Siberischen Masse gefundenen Glase, welches Howard für eine Art Teridot, oder den WernersclienChrysolithen halt.