Holzwaffen und -gerate. 15
Vernachlässigt und schließlich wieder aufgegeben werden kann, ohne daß ein äußerer Zwangvorliegt. In Afrika z. B. verschmähen viele der kriegerischen Stämme, wie die Sulns,den Bogen gänzlich und betrachten als ihre Hauptwaffe den Speer, und aus der Bibelkönnen wir lernen, daß nach der Niederlage Sauls durch die Philister die Jsraelitenwieder begannen, sich im Bogenschießen zu üben, da offenbar die Bogenschützen derPhilister ebenso den Sieg entschieden hatten, wie die der Engländer die Schlachten vonCrecy und Azinconrt. Wann und wo die verbesserte Form des Bogens, die Armbrust,erfunden worden ist, läßt sich ebensowenig feststellen; sicher ist nur, daß die Waffe lange
6—8. Polynesischr Massen im Museum für Völkerkunde in Berlin .
6. Ruderkeule von den Salomoinseln. ?- Keule von Fidschi, 8. Ruderarlige Keule aus Polynesien .
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vor ihrer Blütezeit im Mittelalter vereinzelt im Gebrauch war und daß sie sowohl denChinesen — diesen sogar in der Form eines Mehrladers — wie auch einigen Natur-völkern bekannt ist.
Viele Holzwaffen und -geräte wurden durch Knochensplitter, Fischgräten, Zähne oderGeweihenden verstärkt; am größten aber war der Erfolg, als sie sich mit der zweitenReihe urzeitlicher Werkzeuge und Waffen, den steinernen, zu verdoppelter Wirksamkeitvereinigten.
Der einfache runde Stein, der Stammvater des Hammers, war zum Schlagenund Klopfen verwendbar und als Wurfwaffe, deren Kraft vielleicht schon früh durch