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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die romanischen Bauwerke Frankreichs .

Pflanzenranken, ähnlich den Darstellungen der sich zerfleischenden Tiere in der angelsächsisch-irischen Ornamentik. Ein großartiges Beispiel religiöser Malerei bieten die Fresken derAbteikirche von St. Savin bei Poitiers . Die Figuren zeigen den byzantinischen Einfluß,aber zugleich frei erfundene Bewegungsmotive von dramatischer Auffassung, wie dies inden Bildern aus der Apokalypse in der Vorhalle, dem Opfer Kains und Abels u. a. amGewölbe der Kirche hervortritt. Die Figuren sind in starken Umrissen mit dem Pinselgezeichnet; die Farben sind in breiten Flächen ohne Schatten angelegt, die innere schwarze

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IIS. Aiiustrgruppe r» Cluily. Nach Verdier und Cattois.

Linienzeichnung muß die fehlende Modellierung ersetzen. Die Malereien zeigen durchwegeine hohe Monumentalität der Auffassung, die sich auch in der vernachlässigten Wieder-gabe des Beiwerkes bemerkbar macht.

Im südlichen Frankreich, in der Provence, Languedoc , Dauphine und Roussillon, istdie antikisierende Richtung am stärksten und wird am längsten festgehalten; kanneliertePilaster und Säulen, in Verbindung mit dem Architravbau, kommen häufig vor; ebensofolgt die freie Skulptur diesem Anschlüsse an die Antike, wie an den Portalen derKirche St. Gilles und am Kloster St. Trophyme zu Arles bemerkbar. Die Kreuz-gänge der Klosterhöfe sind als Säulenhallen mit Rundbogen gebildet und mit Felderdeckenin Holz abgeschlossen. Immerhin fehlen in der Ornamentsknlptnr des Südens die