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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Baukunst: Romanische Epoche des Mittelalters.

In Franken bildet Bamberg den Mittelpunkt der Kunstentwickelung. Der Dom bietet«in bedeutendes Beispiel reicher Figuren- und Ornamentskulptur, die hervorragend amHauptportal und in den Reliefs an der Brüstung des Georgenchores auftritt. An derKarmeliterkirche zu Bamberg sieht man üppige Skulpturwerke von ausgesprochen nordisch-phantastischem Charakter. In Würzburg bieten die Reste des Neumünster -Kreuzgangesein Beispiel schmuckreicher Pfeiler- und Sänlenbildungen. Schwaben läßt in den häufigvorkommenden figurierten Kapitellen eine phantastische Richtung erkennen, obgleich ge-legentlich auch das einfache Würfelkapitell angewendet wird. Die Erzthüren des Domes

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120. Kurz Winrik (IpätestenS is. Jahrh.stNach der Rekonstruktion von Effenwein.

zu Augsburg gehen wieder in auffallender Weise auf die Auffassungsweise der Antikezurück. — Von hoher Bedeutung sind die frühromanischen Malereien der Kirche in Oberzellauf der Insel Reichenau , welche im genauen Zusammenhange mit den Überlieferungender altchristlichen Kunst stehen. Zum erstenmal in Deutschland erscheint hier eine Dar-stellung des jüngsten Gerichtes. Die Skulpturen am Kreuzgange der Schottenkirche zuRegensburg in Bayern stehen anfangs unter irisch-schottischem Einflüsse, der sich auchnoch am Portal der St. Jakobskirche der Schotten durch die Zickzackornamente bemerkbarmacht. Übrigens erinnern die Figuren desselben Portales mehr an die Leistungen west-französifcher Schulen. In Österreich kreuzen sich deutsche und italienische Einflüsse. DieSkulpturen am Stephansdom zu Wien , die am Riesenthor und den sogenannten Heiden-