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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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220 Baukunst: Gotische Epoche.

thor in Marienbnrg zeigt über der gewölbten Thorfahrt ein Gemach mit Kamin für dieWache, darüber ein Geschoß mit Wehrlnkcn. Das Kröpelinerthor in Rostock ist, wie dasvorige, aus Ziegeln erbaut und mittels Manerblcnden gegliedert; den oberen Abschlußbildete ein Wehrgang von Holz, der im Fußboden mit Wurflöchern versehen war. Diedrei noch erhaltenen Stadtthore von Brandenburg sind bemerkenswert wegen des sichzeigenden Ausdruckes von Kraft, verbunden mit charakteristischen Schmnckformen. Jedes

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Thor bildet einen mächtigen cylindrischen oder achteckigen Turm mit reichem Zinnenkranzund gemauertem Helm; die cylindrische Masse des Unterbaues ist durch spiralförmig sichherumziehende Streifen glasierter Ziegel höchst wirksam belebt.

Rathäuser aus dieser Zeit sind noch in ziemlicher Anzahl erhalten, selbst in Holz-bau, wie das zu Wernigerode am Harz. Von den beiden Rathäusern in Brandenburg ,dem nenstädtischen und altstädtischen, sind nur einzelne gotische Teile in reichem Ziegelbanerhalten. Die Rathäuser zu Halberstadt und Danzig sind später als Renaissancebautenvollendet. Der Artushof in Danzig , eine Festhalle der verschiedenen bürgerlichen Kor-porationen, die den Namen des Junkerhofes führten, ist ebenfalls in Renaissanceformcn