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Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte.
würde also für sich allein nicht überall geeignet sein, noch die andern Leitungen aufzu-nehmen. Genug, die Absicht, alle Leitungen in gemeinsamen Gängen zu vereinigen,scheitert im allgemeinen am Kostenpunkt. Nichtsdestoweniger kann man in den lebhaftestenBezirken großer Städte, wo jedes Aufreißen des Pflasters sich durch empfindliche Störungdes Verkehrs und Geschäftsbetriebes bemerkbar macht, bei ohnehin geräumigen begehbarenAbzugskanälen dahin gelangen, alle übrigen Leitungen im oberen Teil des letzteren zuvereinigen. In englischen Städten hat man in der That solche Snbway genanntenTunnel unter dem Straßendamm angelegt. In der erhöhten Holbornstraße in London sind Telegraphen-, Gas-, Wasser- und Abwasserleitnngen in einem Unterwege an jeder
482 . Der Holdornviadnkt in London . (Querschnitt.)
Nach W- Haywood.
Straßenseite untergebracht. Der Straßendamm und die seitlichen Bürgersteige stehennach englischer Gepflogenheit mit den Hauskellern in Verbindung, so daß die Anschlüsseder Rohrleitungen nach den Häusern hin leicht zugänglich sind.
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Neben der Herstellung nimmt die Unterhaltung der städtischen Straßen und besondersdie verständige Verwaltung der Straßenreinignng und Kehrichtbeseitigung mit Rechtdie peinlichste Aufmerksamkeit der städtischen Behörde in Anspruch. Schlecht unterhalteneStraßen erschweren ungemein den Verkehr und verursachen einen erheblichen Verlust anArbeits- und Zugkraft. Die Unreinlichkeit der öffentlichen Wege schädigt durch weitereVerunreinigung der Lust und des Bodens die Gesundheit der Anwohner. Namentlichdiese Rücksicht weist genügend darauf hin, die Straßendecke möglichst undurchlässig zumachen, jeden Verkehrsweg peinlich sauber zu halten und jede Belästigung oder Schädi-gung der Anwohner bei Abfuhr des Unrats möglichst zu vermeiden.