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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Heizung und Ventilation.

empor und treten in den obersten Teil des Heizofens L, worin sie bei allmählicher Ab-kühlung niedersinken und dann von unten in das zentrale Rohr 6 eintreten, welches nachdem Schornstein führt. Der Schornstein, in welchen die Feuergase schließlich eintreten,besteht aus einem in den zur Ventilation dienenden Saugschornstein eingefügten Eisen-rohr, so daß die noch übrige Wärme der Feuergase für die Ventilation der geheiztenRäume ausgenutzt wird. Über dem Feucrofen ^ ist ebenfalls ein Rohr nach demSchornstein abgeführt; in demselben befindet sich eine Klappe, durch deren Öffnen mandie Fenergase direkt aus dem Fenerranme ganz oder teilweise in das oben erwähnteSchornsteinrohr überführen kann, so daß auch bei schwacher Heizung an wärmeren Tagendie Ventilation nngeschwächt im Betrieb erhalten werden kann. Die znm Teil abgekühlteLuft der Zimmer kann wieder nach der tiefsten Stelle der Heizkammer geführt werden,wobei man einen Teil dieser unreineren Luft durch den Saugschornstein abfihren läßtund durch frische Luft ersetzt. Hierdurch wird an Wärme gespart, indem die abziehendeZimmerluft bei niedriger Temperatur der Außenluft immer noch eine ansehnliche Wärme-menge enthält.

77S u. 777. Kartings Lnftheisnngsoftn von 64 HM Heizfläche.77S Längsdurchschnitt, 777 Querschnitt.

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Ein andres System für Luftheizöfen repräsentiert Abb. 776 u. 777 in KörtingsLuftheiz-Rippenofen. Der mit Füllschacht ^ und gerippten vertikalen Rohren 6versehene Ofen steht in einer Luftheizkammer, wie dies auch bei den vorher beschriebenenÖfen vorausgesetzt ist. Der Apparat wird im wesentlichen aus drei Teilen gebildet,nämlich 1. aus einem oberen horizontalen Verteilnngsrohr L; 2. aus den sich an beidenSeiten dieses Rohres anschließenden vertikalen sogenannten Rippenheizelementen 0 und3. aus der darunter befindlichen horizontalen Heizkammer v. Die Feuergase treten ausdem Feuerraum ^ in das Verteilungsrohr ö und durchziehen dann langsam die seitlichenRippenelemente 0, worauf sie durch die Rauchkammer v und den Kanal 8 in den Schorn-stein gelangen. Die kalte frische Luft, oder auch — wenn keine Lufternenerung für nötigerachtet wird — die abgekühlte, aber dabei verhältnismäßig noch Wärmereiche Zimmer-luft tritt zwischen der Rauchkammer v von unten bei L in den inneren Raum desHeizofens, welcher von den seitlichen Rippenelemente« 0 gebildet wird, und zieht zwischendiesen hindurch nach der äußeren Heizkammer, wobei sie die vielen engen Kanäle derRippen passieren muß und daher reichlich Wärme aufnimmt. Die so erwärmte Luft