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Heizung und Ventilation.
Dampf auf das Quecksilber in l. wodurch das Rohr b mit dem Deckel n nach unten gedrücktund daher der Luftzutritt zum Feuer verringert wird, so daß dieses weniger stark brennt undsich demgemäß die Wärmeentwickelung vermindert. Wird dagegen in der Heizanlage mehr Wärmeverbraucht, so wirkt der Regulierungsapparat in umgekehrter Weise, so daß die Dampfentwickelunglebhafter wird. Der Heizkessel ist mit einem dichten Mauerwerk umgeben und außerdem nochdurch eine Füllschicht k gegen Wärmeverlnst möglichst geschützt. Da das Dampfwasser aus den
Heizkörpern und der Rohrleitung selbst-thätig wieder in den Kessel zurückfließt, sofindet kein Wasserverbrauch außer einergeringen, nicht zu verhindernden Verdun-stung statt, und es ist nur etwa alle vierbis sechs Wochen etwas Wasser in denKessel nachzufüllen. DiePatent-Sicherheits-vorrichtung (Abb. 818) zeigt im Betriebeden in der Heizanlage herrschenden Druckdurch eine Quecksilbersäule an der Skala tan. Bei Überschreitung eines Druckes vonv,t Atmosphären tritt das Quecksilber in dasGefäß a und es ertönt die Pfeife k, wobeizugleich die elektrische Leitung i geschlossenwird und sich eine Klingel an betreffenderStelle hören läßt.
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big. Krne Nlitcnt-MrdcrLruckdmnpflsrizungvon Nrchem L Post in Kngen.
Eilt neues patentiertes System derNiederdruckdampfheizung nach Bechem LPost in Hagen ist endlich noch in Abb. 819dargestellt. Bei demselben ist die Ventil-regelung der Heizkörper ohne Entlüftungin ähnlicher Weise wie bei dem früherbeschriebenen Körtingschen System in An-wendung gebracht, a ist der Heizkessel ,o sind Heizkörper ohne Ummantelung, v, istein Heizkörper mit Ummantelung, v sindRegelventile, ä ist die Dampfleitung, r dieRückleitung für Dampfwasser, t ein amKessel angebrachter Luftsammler, p ein selbstthätiges Regelventil, s ein Schwimmer und kder selbstthätige Feuerungsregler nach der Konstruktion (Abb. 817). Die Regelung diesesvon der obengenannten Firma konstruierten Systems wird auch von der AktiengesellschaftSchäffer L Walcker in Berlin ausgeführt. Die Regelung beruht auf einer Verdrängungder Luft aus den Heizkörpern in einem am Heizkessel angebrachten Behälter t, in welchemein selbstthätig wirkendes Ventil x den Luftinhalt und den Luftdruck so regelt, daß letzterer
um einen bestimmten Unterschied geringer ist, alsder Dampfdruck. Auf diese Weise hat man esvollständig in der Hand, durch Einstellung derHeizventile viel oder wenig Luft aus den Heiz-körpern zu verdrängen und dadurch die wirksameHeizfläche zu vergrößern oder zu verkleinern.
Wir haben bei der Besprechung der ver-schiedenen Zentralheizungssysteme und selbst schonbei der Beschreibung der zur Lvkalheizung dienen-den gewöhnlichen Zimmeröfcn gesehen, daß dieVentilation, d. h. die Zuführung frischer, durchden Heizapparat erwärmter Luft in Verbindungmit Abführung der verbrauchten, d. h. ihres Sauer-stoffes größtenteils beraubten und dafür mit Kohlensäure, Wasserdunst u. s. w. reichlichvermischten Luft, ein wesentlicher Bestandteil jedes rationellen, den GesundheitsrücksichtenRechnung tragenden Heizungssystems ist. Die Einrichtung der Lüftungsanlagen besitztjedoch noch einige bemerkenswerte Eigentümlichkeiten, welche im folgenden näher zu be-trachten sind.
820. Kartings Lnstsanger.