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Das Holz und seine Verarbeitung.
Messing u. s. w. belegt; die Kästen der amerikanischen Hobel bestehen aus Eisen oder auseiner Verbindung von Eisen und Holz. Die Befestigung des Hobeleisens geschieht bei denjapanischen Hobeln durch einfaches Einzwängen desselben in eine Nut, bei unseren Hobelndurch einen Holzkeil, bei den amerikanischen durch einen mit Klemmschraube versehenen Eisen-keil. Die Feinbewegung des Hobeleisens wird durch Klopfen mit dem Hammer bewerkstelligt,bei den amerikanischen durch Hebel und Schrauben. Das Hobeleisen sitzt im Spanloche,welches zum Abführen der erzeugten Späne dient. Die Hobelsohle ist entweder eben,einfach oder doppelt gekrümmt, oder profiliert. Die Schneide des Hobeleisens zeigt nachden verschiedenen Zwecken eine verschiedenartige Gestalt; dieselbe ist entweder bogenförmig,gerade (senkrecht zur Achse oder schief zu derselben) oder profiliert, glatt oder gezahnt.
Will mau schöne glatte Flächen erzielen, so stellt man entweder das Hobeleisen steiloder setzt demselben eine stellbare Klappe auf (Doppelhobel) und macht die Spanlochweitemöglichst klein. Der Span wird hierdurch kurz abgebrochen.
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1S. Holiliolicl- und Kchlmaschine.
ES gibt eine große Zahl von Hobelgattuugeu zur Herstellung der zahlreichen Ar-beiten, welche mit diesem Werkzeuge möglich sind; wir können nicht nur ebene glatteFlächen mit dem Hobel erzeugen, sondern auch Falze, Rundstäbe, Gesimse und ProfilierteLeisten (Kehlhvbel), dann Nuten, Federn u. s. w. Jedes Holz verarbeitende Gewerbehat seine eigenen, für bestimmte Zwecke geeigneten Hobelgattungen, so daß eine großeMannigfaltigkeit in der Bauart herrscht.
Zur Erleichterung der schweren Arbeit des Handhobels hat man Hobelmaschinenkonstruiert; dieselben leisten weit mehr, als die Handhobel, weil sie manche Arbeiten mitviel größerer Geschwindigkeit und teilweise auch vollkommener verrichten. Während dieSägemaschinen die Handarbeit nachahmen, ist das bei der Hobelmaschine nicht der Fall;die Bewegung der schneidenden Werkzeuge ist keine hin- und hergehende wie beim Hand-hobel (weil man sonst nicht die nötige Geschwindigkeit entwickeln könnte und das Werk-zeug beim Rückgänge unthätig wäre), sondern eine drehende. Die ersten Holzhobel-maschinen wurden von den Engländern Hattou 1776 und dem auf Seite 15 erwähntenGeneral Sir Samuel Bentham koustruirt; während einer Studienreise erfand letztererin Rußland eine Hobelmaschine. Eine verbesserte Hobelmaschine baute Bramah im