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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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Herstellung der Briefumschläge.

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mit denselben verklebt wird, während die Schlußklappe nur etwas gegen die Mitte ge-bogen wird. Bei den neueren Maschinen wird auch die Berschlnßklappe gleichzeitiggummiert. Der so fertig hergestellte Umschlag fällt sodann in eine links sichtbareTransportkette und Ivird von dieser behufs Trocknens herumgeführt und schließlich in denvorn sichtbaren Holzkasten abgelegt. Um das Zählen der Umschläge zu erleichtern,macht dieser Kasten nach dem Ablegen von 25 Umschlägen eine Seitenbewegung so, daßeine neue Reihe gelegt wird. Die Maschine liefert 4000 Stück Umschläge in der Stunde.Ornamente, Monogrammeund sonstige Verzierungenkönnen sowohl vor als nachder Herstellung der Um-schläge ausgeführt werden.

Die Herstellung derPapiertüteu. Bei Her-stellung der verschiedenenFormen dieser Papicrsäckeund Söckchen wird neben derHand- auch die Maschinen-arbeit in ausgedehntestemMaße verwendet. Wie beiden Briefumschlägen könnendie einzelnen Arbeiten vonverschiedenen Maschinennacheinander besorgt, odersämtliche Arbeiten in einund derselben Maschine zurAusführung gebracht wer-den. Zuerst muß auch hierdie Form, also Seitenteile,

Überklebungs- und Boden-lappen im Zusammenhangeausgestanzt odergeschnitten,dann zusammengelegt, Bo-den- und Uberklebungs-lappen mit Gummi be-strichen und dann aufein-andergepreßt, schließlich ge-trocknet werden. Die hierzuverwendeten Maschinen sindaußerordentlich mannigfal-tig gebaut, meist so, daß beider Arbeit derselben dieHand des Arbeiters nocheine große Rolle spielt. EineMaschine, die ganz selbst- sthätig wirkt und Papiersäcke,sogenannte Kreuzboden-bentel liefert, ist in Abb.

188 dargestellt. Dieselbewickelt das Papier von derrechts unten ersichtlichenPapierrolle ab, führt das-selbe an der am rechten Endeder Maschine sichtbarenScheibe vorüber, die in dieKlebemasse tauchend, den Klebestoff in einem Streifen auf das über eine Walze laufende Papierüberträgt; nun gelangt das Papier zu einer tisch- oder plattenartigen Vorrichtung, um welchedasselbe so gefaltet wird, daß ein Schlauch entsteht und die mit dem Klebestreifen versehene Kanteunter die trockene Kante zu liegen kommt, worauf das Zusammenkleben beim Durchlauf durchdie etwa in der Mitte der Maschine liegenden Walzen durch Druck besorgt wird. Es folgen nunMesserwalzen, die den Schlauch abschneiden, der nun komplizierteren, zur Bildung des sogenanntenKreuzbodens dienenden Mechanismen überantwortet wird, von wo aus er schließlich, behufsTrocknens, auf einem endlosen Tuch der links sichtbaren Trommel zugeführt wird, an der nicht nurdas Trocknen, sondern auch das Zusammendrücken der zu verklebenden Falze zur Ausführung kommt.

187 . Sriefirmschlügiilnschilie von Gebr'. Telschow in Srrlin.