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Die Spinnerei: Baumwollspinnerei.
Die von den Ursprungsländern per Schiff und Bahn in die Fabriken kommendenBanmwollballen enthalten in ihren verschiedenen Teilen Baumwolle verschiedenerGüten und Farben, die ungleichmäßig mit Unrcinigkciten, Sand, Blätter und Kapsel-resten durchsetzt sind. Znr Spinnerei ist es nun unbedingt nötig, einen möglichst gleich-mäßigen Rohstoff zu haben. Zu diesem Zwecke müssen die Verschiedenheiten der Baum-wolle dadurch möglichst abgeschwächt werden, daß man sie zusammenmischt, um einemittlere Güte zu erhalten. Tiefes Mischen hat vor der Verarbeitung der Baumwollenzu Gespinsten zu geschehen, damit ein inniges Verschmelzen der Ungleichheiten möglichwerde, und zwar müssen möglichst gleichlange Fasern gewonnen werden, um das durchCylindcrpaare ausgeführte Verziehen zu erleichtern. Das Mischen geschieht entweder von
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240 . Durchschnitt des Gffncrs.
Hand oder mechanisch. Hierzu öffnet man die Ballen und breitet deren Baumwolle inhorizontalen Schichten übereinander aus. Bei Bedarf nimmt man die Baumwolle von obennach unten weg, wodurch von jedem Ballen ein Teil znr Verarbeitung gelangt und eininniges Vermischen ausgeführt wird. Die größeren Fabriken verwenden znr Herstellungder Mischungen besondere Einrichtungen, die aus einer Maschine zum Zerkleinern der zuKuchen zusammengepreßten Baumwollschichten eines Ballens und aus einer Fördcr-vorrichtnng besteht, um von einem Punkt aus mehrere Mischungen beschicken zu können.Tie Maschine, gewöhnlich „Ballenbrecher" genannt, ist aus Abb. 239 dargestellt. Siebesteht aus einem endlosen Anflegetisch, vier Paar grob geriffelten Walzen, die sich mit zu-nehmend größerer Geschwindigkeit drehen und deren obere Walzen einen starken, federndenTruck gegen die Untcrwalzen ausführen. Aus der Maschine kommend fallen die zer-teilten Baumwollbatzen auf den endlosen Tisch der Fördervorrichtung, bestehend aus end-losen Lattentüchern, die die Baumwolle zu den verschiedenen Mischungen dadurch führen,daß die aufeinander folgenden Lattentücher entsprechend laufen und eine Unterbrechungder Beförderung eintritt, sobald die zu beschickende Mischung erreicht ist. Der Reihe nach