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Die Bauinwollspinncrei: Zpuler.
eine unter der Wirkung des Gegengewichtes T stehende Stange 0 aus ihrem Schlitze Vnushebt. Diese folgt dem Zuge des Gegengewichtes stößt gegen einen Stift X der Ab-stellstaugc XV, wodurch der Riemen von der Festschcibe X aus die Losschcibe X übergeführtwird und die Maschine anhält. Wickelt ein Cylinder, so dreht der Trichtcrhebel 2 ?, IXund hält mittels des Hakens IX die Nasenwelle I au, woraus das Abstellen der Maschinewie vorhin geschieht. Gleichzeitig sind au der Maschine Zähloorrichtuugen angebracht,welche nach einer bestimmten Bandlängc im Drchtopf, nach ungesähr 600 m, die Maschineselbstthätig abstellen.
Die Arbeit au der Strecke wird von Arbeiterinnen ausgeführt, welche das Anlegender Bänder sowie das Ersetzen der Töpfe ausführen. Eine Arbeiterin kann bis zu16 Köpfe bedienen. Die Strecken werden gewöhnlich zu sechs Köpfen gebaut und einederartige Maschine nimmt einen Raum von 4,sXl in ein.
Auf die Strecken folgen die Spul er, Maschinen, deren Hauptzweck das Verfeinerndes Bandes ist. Auch hier werden zu dieser Arbeit wieder drei Paar Streckcylinder an-gewandt. Um mit zunehmender Verfeinerung der Bänder die einzelnen Fasern regelrechtsammeln und der nächsten Maschine wieder als bestimmtes Gut zur Verarbeitung vor-legen zu können, dreht man die Fasern spiralig umeinander, so daß diese einen Druckgegeneinander ausüben und eine Reibung erzeugt wird, wodurch die Fasern dem zerreißendenZuge widerstehen. Eine durch „Drehung". „Draht" und „Drall" zusammengehalteneFascrmasse heißt „Lunte". Das Trahtgcben geschieht durch einen gleichförmig drehendenFlügel X (Abb. 249 u. 250), an dessen Kops U die Lunte hineingeht, durch einen Armherunter zum Flügelfinger I) läuft, wobei sie einer beständigen Reibung ausgesetzt ist undvon da sich aus einer Holz- oder Blcchspule 2 zum Sammeln auswickelt. Zu diesemZwecke erhält die Spule 2, „Leere" genannt, außer ihrer im gleichen Sinne wie dieFlügeldrehnng stattfindenden Drehbewegung eine lotrechte Verschiebung, um die Wicke-lungen regelrecht nebeneinander anzuordnen. Um dieses zu erreichen, werden die Spulen 2von einem Wagen 2 getragen; der eine aus- und abgehende Bewegung mit von Schichtzu Schicht abnehmender Größe erhält. Derart werden Spulen gebildet, deren kegelförmigeEnden das Übereinandersallen der einzelnen Schichten verhindern. Mit jeder Schichtnimmt der Durchmesser der Spule zu, weshalb diese mit veränderlicher Geschwindigkeitdrehen muß, um die sich immer gleichbleibende Länge, die der Cylinder in einer bestimmtenZeit liefert, aufzuwickeln. Dreht der Flügel geschwinder als die Spule, so haben wirFlügclanfwindnng und die Spule läuft mit von Schicht zu Schicht ruckweise zunehmenderGeschwindigkeit. Bei Spulcnaufwindung eilt die Spule dem Flügel vor und hat einevon Schicht zu Schicht abnehmende Geschwindigkeit.
Da mit zunehmendem Spulendnrchmcsser eine Wickelung immer mehr Zeit gebraucht,um sich aus die Spule auszulegen, so ist es nötig, daß die Verschicbungsgeschwindigkeitdes Wagens von Schicht zu Schicht abnimmt. Diese veränderliche Bewegung wird aufeinem Kegelpaare 6II erzeugt, auf dem der Riemen I nach jeder Schicht um eine gewisseStrecke verschoben wird. Der untere Kegel 2 treibt durch ein Räderwerk den Wagendirekt und gibt den Antrieb der Spulen über das Differentialwcrk. Die aus- und ab-gehende Bewegung des Wagens wird dadurch erreicht, daß ein feststehender, immer imgleichen Sinne laufender Trieb abwechselnd mit dem einen oder anderen Rade zweier sichgegenüberliegenden Räder eingreift. Im Differentialwerk, das zwei Antriebe erhält, denkonstanten Flügelantrieb und den variablen Wickelungsantrieb, werden die Umdrehungender Hanptwelle und des unteren Kegels 2 derart verschmolzen, daß das die rotierendeBewegung erhaltende Rad von Schicht zu Schicht schneller oder langsamer läuft, je nach-dem der Flügel oder die Spule auswickelt, trotzdem die veränderlichen Kegelnmdrehungenin beiden Fällen von Schicht zu Schicht abnehmen. Das Verschieben des Riemens ausden Kegeln, das Umsteuern der Bewegung des Wagens sowie das Verkürzen derSchichtenhöhen geschieht durch die „Steuerung", das „Schalt-" oder „Kehrzeug", dasvom Wagen aus in Thätigkeit gesetzt wird, sobald dieser der Steuerung eine bestimmteNeigung erteilt. Zu diesem Zwecke ist dieses durch eine Stange mit dem Wagen ver-bunden, die in einem Schlitzhebel des Wagens läuft und mit jeder Schicht der Steuerung