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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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Flache mechanische Kulierstühlc. Der Pagetstuhl und die Cottoiiinaschinc. 411

Bauweise analog. Er besitztalso ein Untergestell und einWerk mit einer Triebwelle, vonwelcher durch nnrnnde, d. h.nicht kreisrunde Scheiben, alleBewegungen selbstthätig abge-leitetwerden. Wesentlich unterscheidet sich der Pagetstuhl vondem alten Rvßchcnstuhle dadnrch, das; die Nadelbarre mitden Nadeln nicht festliegt, son-dern sich in der Längenrichtungdieser verschiebt. Die Platincn,welche hier nur fallende sind,dienen nur zum Knlieren, wasdurch ein direkt über sie hinweggeführtes eisernes Rvßchcn ge-schieht, während die Verschie-bung der Schleifen bczw. ver-alten Ware durch Verschiebungder Nadelbarrc erfolgt. DiePlatincn machen also nur eineauf- und niedergehende Be-wegung, während die Nadel-barre mit allen Nadeln vor-nnd zurückgezogen wird. DieMascheubilduug geschieht ineiner der ursprünglichen, vonLee erfundenen, ganz analogenWeise; der Faden wird durcheinen selbstthätigen Fadenführerüber die Nadeln gelegt und dnrchdie sich senkenden Platincn ku-licrt, worauf sich die Nadelbarrczurückzieht; in dem Momente,wo dies so weit geschehen ist, das;die Hakenspitzen genau über demZwischcnraum zwischen der altenWare und den neuen Schleifenstehen, wird die Presse gegen dieNadelhaken gedrückt, so daß beinoch weiterem Zurückgehen derNadeln die alte Ware aufge-tragen und abgeschlagen wird.

Der Pagetstuhl ist ur-sprünglich als sogenannte Ein-längenmaschine gebaut worden,d. h. man stellte auf ihm nur ein Warenstück auf einmal her. Er wurde auch im Interesseder Arbeitsteilung derart konstruiert, daß man auf ihm nur immer denselben Gebrauchs-gegenstand, bezw. denselben Teil des gleichen Gegenstandes wirken konnte. Man bautealso z. B. für Strümpfe: Längenstühle zur Herstellung des oberen Teiles und der Wade,Fersenstühle zur Erzeugung der Ferse und Spitzcnstühle zur Herstellung des Fußes, undbrauchte dann für einen Strumpf hintereinander einen Längcnstuhl, einen Fersenstuhl undeinen Spitzenstuhl. Für fabrikmäßigen Betrieb ist eine solche Arbeitsteilung auch durchausangezeigt, nur muß man bei der Einrichtung darauf sehen, daß die Längenstühle in drei-

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