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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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kalander erreicht. Maschinen zumeinseitigen Stärken bestehen in ihrereinfachsten Form aus einem heiz-baren Trog für die Apprctnrmasse,auf welchem eine mit Kattun über-zogene, zur Hälfte in die Masseeintauchende Walze liegt, währendauf ihr eine leichte hölzerne, mitKupfer bekleidete Walze lagert; dasGewebe geht zwischen den Walzendurch, wobei die untere den heraus-geholten Appret an die untere Seitedes Gewebes abgibt, während dieobere das Gewebe gleichmäßig andie untere andrückt und den über-schüssigen Appret auspreßt. Häufigsind die Stärkvorrichtungen Neben-teile anderer Maschinen.

Nach dem Auftragen deS Ap-preteS werden die Stücke getrocknet.Hierfür läuft das glatt ausgebreiteteGewebe um eine Reihe hohler, kup-ferner Cylinder, welche durch ge-spannten Dampf von innen geheiztwerden, wie es Abb. 597 zeigt.Oder, wenn das Gewebe gleichzeitigauf seine regelmäßige, marktfähigeBreite (die durch das Zerren n. s. w.der zahlreichen vorangegangenenLperationen beeinträchtigt ist) ge-bracht werden soll, läßt man es durcheine Spannmaschine (Abb. 598)laufen, deren wichtigster Bestandteilzwei parallele endlose Ketten sind;diese Ketten, deren Entfernung von-einander sich verschieben läßt, sindmit zahlreichen Klammern versehen,welche die Leisten des Gewebespacken; am einen Ende nähern siesich soweit, daß das Zeug leicht zwischeu die Klammern gebracht werdenkann, und dann entfernen sie sichsoweit voneinander, daß dasselbeauf seine richtige Breite gestreckt wird;durch darunter liegende Dampf-heizrohre wird das Zeug schnellgetrocknet und verläßt dann dieMaschine am andern Ende, wo esvon den Klammern freigegeben wird,getrocknet und gestreckt. (Die hiergezeichnete Form mit vier Etagen istmehr für Wollstoffe üblich, welchebei gelinder Wärme und daher auflängerem Wege getrocknet werden

Buch der Erfind. VUl.