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kombinierten Hauptteilen, dem Gießapparat, welcher in einer Gießform die Lettern auto-matisch gießt, und dem Zurichtapparat, welcher die Seiten- und Endflächen derselben sozurichtet, daß die Lettern die Maschine im vollkommen fertigen Zustande verlassen.Diese leistungsfähige Letterngießmaschine ist überall in die Praxis eingeführt worden,und die Schriftgießereien arbeiten jetzt alle mit Komplettgießmaschinen. Neuerdingswurde von einer englischen Firma eine unter dein Namen „Wicks Typengießmaschine"bekannt gewordene Schriftgießmaschine gebaut, die etwa 1000 Buchstaben in der Minute,täglich also etwa eine halbe Million Buchstaben gießen soll, und wodurch man den Her-
SS. Lettern-Komptettgicßmaschine.
stellungspreis der Typen derart verbilligen will, daß der Drucker stets neue Schrift be-nutzen kann. Doch dürfte der erwartete Nutzen ein minimaler sein; die Fabrik plantnämlich, die Schrift selbst zu gießen, und will sie an große Zeitungsunternehmen abgeben;diese sollen die einmal benutzte Schrift an kleinere Drnckfirmen wieder verkaufen. Daßauf diese Weise der Markt sehr bald befriedigt wäre und kein Mensch mehr Brotschriftcnbrauchen würde, liegt auf der Hand, und das Geschäft der WickS Typengießmaschinen-fabrik würde unter diesen Verhältnissen selbst am meisten leiden.
Herstellung eines Druckwerkes. Wenden wir uns nun zu derjenigen Ab-teilung einer Druckerei, in welcher durch Zusammenordnen der einzelnen Schriftzeichenzu Wörtern, Zeilen, Seiten und Bogen das vom Schriftgießer gelieferte stumme Materialgleichsam zum Reden gebracht wird, also zu dem Setzerlokal. In großen Offizinen istdies ein weiter, fenster- und lichtreicher Raum. Wir erblicken darin eine beträchtliche