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Die graphischen Künste.
Muthers „Deutsche Bücher-Jllnstration der Gotik und Frührenaissance" (Mninchen,G. Hirth), Hirth und Muther, „Meisterhokzschuitte aus vier Jahrhunderten" (Mtünchen,1888. G. Hirth), die Publikationen des Heitzschcn Verlages (Straßburg i. E:.) überBüchermarkeu (Signete), die Lx-libria-Handbücher, die iin Verlage von GeorgeBell L Söhne in London erscheinen, seien hier noch als Hilfsmittel erwähnt, welchemittels moderner Rcprodnktionsverfahren das Studium der älteren graphischen Kunst-werke erleichtern. Aber auch die großartige Ausgestaltung der modernen Knnstzeitsichriften,das dadurch allgemein gewordene Interesse an moderner Kunst Iväre ohne die photo-mcchanischen Verfahren undenkbar. Man vergleiche alte Jahrgänge bekannter Kmnstzeit-schriften, wie der „(lar.otto clas dmnrx-arw" oder Seemanns „Zeitschrift für lvildendeKnust" mit den heutigen, man blättere in den neueren Zeitschriften, wie das „Studio",Kochs „Deutsche Knust und Dekoration", Brnckmanns „Kunst", Hirths „Jugend)", oderman betrachte die ersten Auflagen des „Buches der Erfindungen" neben unserer meunten.Man werfe endlich einen Blick in die Säle der großen Kunstausstellungen, um sich zuüberzeugen, daß die modernen graphischen Künste in höchster Blüte stehen.