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und es sammelten sich wieder in Zürich das Bataillon Gras und die Artilleriekompagnie Bürkli,letztere fuhr am Sonntag nach Küßnacht, ersteres marschirte nach Basscrstorf. Es trafen zu Zürich an diesem Tage ein: 1 Kompagnie Glarncr Scharfschützen, die dem Rheine zuzog, und 1 BataillonBerner aus dem Emmenthal, die zu Zürich blieben und einquartiert wurden.
Am 30. langte in Zürich 1 Bataillon Aargauer und in Kloten 1 Batterie Artillerie an. Andiesem Tage hatten die zürcherischen Truppen folgende Positionen inne: die Batterieen Zeller undScheller und eine halbe Kompagnie Kavallerie zu Kreuzlingen , das Bataillon Ginsberg in Thäingenund Barzheim, das Bataillon Bruppacher zu Rheinau, Flaach, Ellikon, Eglisau und Tößriedern,das Bataillon Bantli in Siblingen, Schleitheim , Löhningcn und Beringen, die Scharfschützen-kompagnie Burkhard zu Rheinau, das Bataillon Benz marschirte nach Weinfelden . Die Regierungvon Zürich erließ ein Schreiben an den Bundesrath mit dem Gesuch um Abnahme eines Theilsder Flüchtlinge, da deren Verpflegung und der Unterhalt dem Kanton sehr erschwert sei, indem indiesen Tagen eine weitere Abtheilung aus dem Thurgau hier eintreffen werde. Wirklich langte eineAbtheilung nebst badischem Geschütz von da her in Zürich an.
Am 31. Juli berichtete der Divisionär Oberst Gmür der hiesigen Regierung, daß die Anstündemit den Reichstruppcn wegen Überschreitung des schweizerischen Grenzgebietes geschlichtet seien.Die Hessen marschirten nämlich am 30. Mittags 1 Uhr auf dem etwa 10 Minuten breitenSchweizer Gebiet östlich von Büsingen zwischen den aufgestellten schweizerischen Truppen hindurchmit ausgepflanztem Bajonet und Trommelschlag nach Gailingen , wo sie von den dort aufgestelltendeutschen Reichstruppen mit Hurrahgeschrei empfangen wurden, und nachher durfte auch das Dampf-schiff Helvetia unter Geleit zweier schweizerischer Offiziere wieder von Büsingen nach Stein hinauffahren.
Es trafen ein zu Zürich: 1 Kompagnie Scharfschützen von Aargau , eine halbe Parkkompagnievon Bern, 1 Kompagnie Kavallerie von Solothurn und 1 Bataillon Infanterie von Schwyz , unddie Mannschaft wurde sämmtlich einquartiert. Letztere wunderten sich sehr über die freundliche Auf-nahme und gute Verpflegung. Zu Schwamendingen traf eine Kompagnie Kavallerie von Bern ein.
In Folge der Kapitulation von Büsingen und der etwelchen Zurückziehung der deutschen Truppenvon der Schweizer Grenze wurden die Bataillone Graf und Benz und die Batterieen Bürkli undScheller nach der Heimat instradirt.
Am 1. August traf ein Jnfanteriebataillon von St. Gallen zu Wintcrthur ein, und unserBataillon Graf und die Batterie Bürkli wurden entlassen.
Das eidgenössische Militärdepartemeni berichtete, es habe von dieser massenhaften Einberufungvon Truppen bisanhin keine Kenntniß gehabt und werde dem Bundcsrath den Antrag stellen, dieTruppen bis auf den Bestand von 3 Divisionen von je 8000 Mann zu reduziren.
An diesem Tage traten der Nationalrath und Ständerath in Bern zusammen. Beide beschlossen,das Truppenaufgebot sofort zu genehmigen, und überwiesen den dießfälligen Bericht des Bundes-rathes an Kommissionen zur Prüfung.
Den 2. August traten beide Räthe in Bern als Bundesversammlung zusammen und bestätigtenmit 116 Stimmen den bereits vom Bundesrath zum General der Rheinarmee gewählten HerrnDusour und mit 93 von 116 Stimmen wurde Herr Oberst Ziegler von Zürich , der üch damalsim Bade Kissingen befand, zum Chef deS Generalstabes gewählt. Die Beeidigung des erstern warein feierlicher Moment. Derselbe erließ folgenden Tagesbefehl an die eidgenössische Armee:
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