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14) Kirchenuhr von Herrn Moder, Uhrenmacher in Egliöau. 750 fl. — ß.
15) Glocken (nebst Ueberlassung der 3 alten). 5607 „ 27 „
16) Zeichnungen und Modelle.126 „ 6 „
17) Silbernes Abendmahlsservice (8 Kelche, 2 Platten, 1 Taufkanne) von Herrn
Rehfuß in Bern , nach Abzug von 762 fl. 10 ß. freiwilligen Steuern . . 25 „ 20 „
18) Allerlei. 1762 „ 34 „
19) Gratifikationen.. .. . . . 750 „ 22 „
Summa 53,732 fl. 34 ß.
davon ab Erlös von der alten Kirche. - . 1312 „ 34 „
Summa 52,420 fl. — ß.
Diese Kosten mußten auf die Steuerpflichtigen verlegt werden, nämlich drei Viertheile auf dasVermögen, ein Achttheil auf die Haushaltung und ein Achttheil auf die Kirchgenossen. Die Re-gierung trat der Gemeinde zur Erweiterung des Einganges zu der Kirche 3057 Quadratschuh Landvom Pfarrgarten unentgeltlich ab und bestimmte ein anderes Stück Lanv zwischen der Kirche unddem Kirchhof zum Pfarrgarten.
Zu Verschönerung des Begräbnißplatzes, um denselben in Uebereinstimmung mit dem Neubauzu bringen, gab die Gemeinde noch einen Kredit von 500 fl., und so ward es möglich, jedesGrab mit einem Grabstein und einer Inschrift zu bezeichnen und mit Immergrün, die Kinvergräbermit Friesnelken, einzufassen.
Im Jahr 1848 mußten im Pfarrhaus, da sich der Schwamm in demselben zeigte, bedeutendeReparaturen ausgeführt werden, die 750 fl. kosteten.
zählte im Jahr 1836 1446, im Jahr 1850 1732 Einwohner und zwar 967 Gemeinds-, 637 Kan-tons-, 66 Schweizerbürger und 62 Ausländer. ES kommen auf das Dorf Töß 1657, auf Dättnau43 und auf die Höhe Roßberg und Bläsihof 32 Einwohner.
Die Zahl der Handwerker und Fabrikarbeiter übersteigt diejenige der Landwirthe. Es hatHandwerker aller Art.
Im Jahr 1841 wurde vom Staat die neue Hauptstraße nach Zürich gegen das Kemptthalangelegt, 1842 der sogenannte Haldensteg, ein den Reben nach sich ziehender schmaler Fußwegunterhalb der Rieterschen Spinnerei, in eine breite Fahrstraße verwandelt, 1845 der neue Kirchhofmit einem eisernen Gatter versehen.
In den Theurungsjahren 1845 —1847 wurde in dem obrigkeitlichen Fruchtmagazin in derGemeinde Frucht ausgetheilt, was auch für die letztere benutzt wurde; ebenso betheiligte sich dieVorsteherschaft bei dem Lebensmittelverein in Winterthur und die Hülfsgesellschast daselbst gab Kar-toffeln. Für die Fabrikarbeiter sorgten die Herren Nieter u. Komp.
Anno 1849 wurde die Kirche inwendig und auswendig frisch bestochen und geweißt und dieVorhalle neu hergestellt. In diesem Jahr kam endlich zwischen der Regierung und dem Stadtrathvon Winterthur bezüglich auf die Brücke über die Töß eine Ucbereinkunst zu Stande, zufolge welcherletztere die Bezahlung einer Aversalsumme von 16,000 Frk. übernahm, die bestehende alte gedeckte