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Die Baute kostete den Staat zirka 3400 fl. Im folgenden Jahr wurden die Umgebungen applanirtund die Lokalität eingezäunt, was zusammen 800 fl. kostete.
Anno 1849 begann der Straßenbau in der Gemeinde mit Ausführung der Strecke der neuenSeestraße von Langenbaum aufwärts gegen Männedorf . Die Erdarbeiten führte eine Arbeiterrottevon Sternenberg aus. Diese Straße wurde im Jahr 1850 vollendet. Gleichzeitig unternahm dieGemeinde den Bau zweier Verbindungsstraßen vom See nach dem Groß- und Kleindorf. — Indiesem Jahr wurde in der Gemeinde eine zinstragende Sparkasse gegründet.
In dem Dezennium hat sich der Stand und die Verwaltung der Gcmeindgüter merklich ge-hoben, indem die schöne Sitte von Legaten aufkam; ebenso ist der hiesige Bauernstand im Auf-schwung begriffen, wozu neben Fleiß und Sparsamkeit der Hausverdienst durch Seidenweberei undder Nutzen der Sennhütten viel beiträgt.
Uitikon.
Diese kirchliche Filialgemeinde hatte im Jahr 1836 331, im Jahr 1850 310 Einwohner undzwar 206 Gemeinds-, 92 Kantons-, 6 Schweizerbürger, 6 Ausländer.
Landbau ist die Hauptbeschäftigung der Einwohner.
Aus dem Dezennium von 1840 —1850 ist betreffend diese Gemeinde einzig anzuführen, daßim Jahr 1850 vom Dorf Uitikon auS eine neue Verbindungsstraße mit der AlbiSrieder-KnonauerStraße angelegt wurde.
Das Schloß, ehemals Gerichtsherrlichkeit, ist noch im Besitz der Familie Steiner.
Unterstraß
Diese in kirchlicher Beziehung mit der Gemeinde zum Predigern in Zürich verbundene zunächstder Stadt liegende Gemeinde hatte im Jahr 1836 1236, im Jahr 1850 1324 Einwohner undzwar 305 Gemeinds-, 843 Kantons-, 93 Schweizerbürger, 83 Ausländer.
Die Nähe der Stadt veranlaßt mancherlei Beschäftigungsarten. Neben der verhältnißmäßignicht bedeutenden Landwirthschaft treibenden Bevölkerung hat es 2 Bierbrauereibesitzer, 1 Glocken-gießer, Handeltreibende, Fabrikarbeiter (Mechaniker, Färber u. a.), Seidenweberinnen und Seiden-winderinnen, Handwerker, Handlanger, Taglöhner. In dem Pfrund- und Krankenhaus an derSpannweid (von dem oben Seite 311 ein MehrereS gesagt ist) hielten sich 1850 im Ganzen71 Personen auf.
Im Jahr 1843 wurde in dem Schulhaus eine Hauptbaute vorgenommen, an deren Kostendie Regierung 1700 Frk. beitrug, und dasselbe sodann im Oktober festlich eingeweiht.
Der Landsitz Beckenhof ist geschmackvoll erneuert worden.
Anno 1846 wurde die sehr verengte Straßenstrecke von der Neumühlegasse bis zum weißenHaus von 1300 Fuß Länge erweitert, das schadhafte Steinpflaster beseitigt und ein neuer Straßen-körper hergestellt. Gleichzeitig ward die 550 Fuß lange Straßenstrecke vom weißen HauS bis zumDrahtschmiedli mit verminderter Steigung und größerer Breite im Tagwerk ausgeführt und beimDrahtschmiedli eine neue Bachbrücke hergestellt.
Im Jahr 1847 baute die Gemeinde am Letzbach einen Feuerweiher.