und Korn an und verkaufte das Mehl davon zu 3^/^ bis 4 ß. per Pfund. In den ZivilgemeindenOber-Wetzikon, Robenhausen und Ettenhausen wurden 1847 Rumsordische Suppenanstalten ein-gerichtet. Seegräben kaufte 141 Zentner Mais und Korn an und verkaufte daS Mehl zu 3'/? bis6 ß. per Pfund.
zählte im Jahr 1836 675, im Jahr 1850 716 Einwohner und zwar 629 GemeindS-, 73 Kantons-,7 Schweizerbürger und 7 Ausländer.
Der Landbau ist überwiegende Beschäftigungsart, daneben hat es Handwerker, 1 Fischer u. s. f.
Im Jahr 1843 zersprang eine der großem Glocken im Kirchthurm, was Veranlassung zuAnschaffung eines neuen Geläutes gab. Die 3 Glocken, im Gewicht von 24 Zentner, wurden vonHerrn Gießer Keller in Unterstraß zu dem harmonisch völlig reinen cis ckur Klang umgegossen, dieKosten bcliefen sich auf nahe an 2000 fl.
In den Jahren 1845 und 1846 wurde die 9500 Fuß lange Strecke der neuen Landstraßebis auf die Hofe bei Rath hergestellt, die 10300 Fuß lange Straßenstrecke bis nach Zweidlen imTaglohn korrigirt. Die Hülfe, welche die Gemeinde bei diesen Straßenbauten leisten mußte, kostetedieselbe 3906 fl.
Anno 1847 wurden 20 Juchart vormaliger Eichwaldung in 80 Theile eingetheilt, mit dennöthigen Straßen versehen und zum ersten Mal an die bedürftigen Bürger vergeben. Die ersteAnpflanzung geschah großentheils auf Kartoffeln, 1848 ward auf Anregung der Schulpflcge undunter Mitwirkung des kurz vorher in der Gemeinde neu entstandenen landwirthschaftlichen Vereinsein Pflanzgarten für Obstzucht beim Schulhaus angelegt, in der Absicht, den Schülern praktischenUnterricht in der Veredlung und Nachpflanzung junger Obstbäume und Reben zu ertheilen unddamit zugleich diesen Kulturzweigen in der Gemeinde nachzuhelfen, und wirklich sind bereits dieersten Pflänzlinge von Reben, zirka 500 Stück, an Bauern in der Gemeinde abgegeben und esstehen 3—400 von den Schülern großentheils selbst veredelte Obstbäume.
In den Jahren 1846 und 1847 wurde durch Vorsorge in Anpflanzung von Neubruch undausgestocktem Waldboden mit Kartoffeln der eingetretene Nothstand so sehr gemäßigt, daß nichteinmal die völlige Benutzung der von der Regierung gespendeten Früchte nothwendig wurde.
Anno 1850 wurde mit dem schon seit längerer Zeit gehegten Projekt zu gründlicher Verbesserungder alten Dorfstraßen den beiden Bächen entlang angefangen und letztere mit Quadersteinen ein-gefaßt und bei den Uebcrfahrten mit steinernen Platten bedeckt. In diesem Jahre kaufte das Bau-departcment die ehemalige Pfarrscheunc für die Summe von 700 fl. als Holzbehälter für dasPfarrhaus wieder an.
Wiedikon.
Diese einen Bestandtheil der Kirchgemeinde zum St. Peter in Zürich ausmachende Filialge-meinde hatte im Jahr 1836 1341, im Jahr 1850 1409 Einwohner und zwar 469 Gemeinds-,758 Kantons-, 141 Schweizerbürger, 41 Ausländer. Es kommen auf das Dorf Wiedikon 1000,auf die Ortsgegend im Wyl 71, auf Kalchbrcite 45, Gißhübel 30 u. s. f.