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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1840 bis 1850 / von Friedrich Vogel
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übrigen Bestimmungen des Schulplanes wurden einstimmig angenommen. In der Gemeindsver-sammlung am 14. Dezember wurde mit Stimmenmehrheit beschlossen, dem Berkauf des Mörsburger-riedeS, ungefähr 38 Jucharten, für 4100 fl. die Genehmigung zu ertheilen, mit 80 gegen 51Stimmen beschlossen, es sollen die beiden MörSburgerhöfe verkauft werden. Die Grabcnverschüttungs-kommission wurde entlassen. Am 15. wurde der neue Schulplan zu Ende berathen, mit 14 gegen13 Stimmen beschlossen, es sei derselbe dem Schulrathe zur Uebersendung an den Erziehungsrathzuzustellen, einstimmig, für den Fall, daß dieser eine Abänderung desselben für nöthig erachte,sei der Stadtrath beauftragt, der Bürgergemeinde eine Petition an den Großen Rath vorzulegen.

Am 1. Juni 1841 beschloß die Gemeindsversammlung mit 60 gegen 4l Stimmen Genehmi-gung des Projektes für Aufführung einer Haferhalle in Verbindung mit einem Holzdehälter für dieWaisenanstalt, der Verkauf der Prokureischcune für 3265 fl. wurde genehmigt, die Besoldungdes ersten Polizeidieners auf 440, des zweiten auf 400 Frkn., des dritten auf 80 fl. nebst Logisund Genuß der guten Pfrund festgesetzt. Mit Bezug auf den vom Erziehungsrathe mit einigenAbänderungen zurückgekommenen Schulplan wurde mit Stimmenmehrheit beschlossen, darüber einzu-treten, mit Stichentscheid indeß nur über den 8 1, mit Bezug auf welchen mit 113 gegen 48 Stim-men beschlossen wurde, es sei an der durch Gemeindsbeschluß vom 24. August 1840 angenommenenRedaktion des Artikels festzuhalten. Mit 127 gegen 34 Stimmen wurde beschlossen, eine Kommissionzu bestellen, um über die Differenzen mit dem Erziehungsrathe in Unterhandlung zu treten. DieBesoldung der beiden Hochwächter wurde auf 280 fl. erhöht. Am 2. Juni wurde beschlossen,zu Sicherung der Fortdauer der beiden Kleinkinderschulen ihnen für die nächsten zwei Jahre ange-messene Lokale oder Micthzins und das nöthige Holz zur Beheizung zu verabfolgen. In derGemeindsversammlung am 22. November wurde der Verkauf der beiden MörSburgerhöfe für 30430 fl.und der Boßhartenwiese, 6^ Jucharten, für 5000 fl. genehmigt. Der neue Schulplan wurde wiederbehandelt und mit 34 gegen 29 Stimmen beschlossen, an der Redaktion des § 1 festzuhalten, mit41 gegen 7 Stimmen der 8 65 folgendermaßen festgesetzt: Die an der höheren Stadtschule arbei-tenden Lehrer und Lehrerinnen werden auf sechs Jahre angestellt, können aber von der Gemeindefür eine folgende Amtsdauer einfach wieder bestätigt werden; im Falle der Nichtbestätigung findeteine neue Wahl statt.

In der Gemeindsversammlung am 14. März 1842 wurde eine Kommission zu Prüfung derFinanzverhältnisse der Stadt niedergesetzt. Da der Erziehungsrath dem neuen Schulplane neuer-dings die Ratifikation verweigert hatte, so beschloß die Versammlung mit 153 gegen 26 Stimmen,es soll gegenwärtig hiegegen nicht rekurrirt werden, sondern es wurde eine Kommission von 7 Mit-gliedern behufs nochmaliger Revision des Planes niedergesetzt und ihr aufgegeben, von anerkanntenMeistern des Schulfaches im In- und AuSland Gutachten und Pläne einzuholen. Am 6. Juniwurde dem Stadtrathe Vollmacht zum Bau einer neuen Sandhütte ertheilt, mit 175 gegen 61Stimmen beschlossen, die Mädchenschule soll nicht in das neue Knabenschulgebäude verlegt werden,am 15. Juni einmüthig, es soll gegen den Beschluß des Erziehungsrathes vom 1. Juni Rekurs anden Regierungsrath ergriffen werben. Die Gemeindsversammlung ertheilte am 23. Oktober demStabtrath Vollmacht, sich Namens und für Rechnung der Gemeinde bei dem HülfSverein zuRegulirung des Geilingcr'schen Nachlasses mit 100 Aktien zu betheiligen. Am 16. Dezemberwurde die von Herrn Sulzberger, Mechaniker, Namens 327 Einwohnern der Stadt abgefaßte