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bildnng de'Jura einnehme, wurde schon angeführt. Seine Schick«len sind strenge geschieden, Habei, verhlnedene Mächtigkeit, nndfalle» bei der Einsiedelei 2ü" ssidlick ein; mehr westlich bei denGruben, ist ihre Einsenknng geringer. Obivohl diese ganzeFormation anS niehr als 20 Schichten besteht, so werden dochmir zehn Bänke, wie üe die Steinbrecher und Steinbaner nen-nen, gebrocheii, die sich alle dnrch cigeiie rMerkinale iiiiterscheldcn.Der oberste und erste Bank ist 2 ,> Fuß mächtig, äußerst locker,uiid wird ziiiii Kalkbrennen bennfit; schwarze Daminerde oderLehm bedeckt ihn; die zweite Schicht ist der sogenannte Dreck-bank, der anst einem merglichten Kalksteine von 3 Fast Mächtig-keit besteht. Aus diesem Lager werde» die so höchst merkwürdigenversteinerte» Schildkröte» ansigehoben. Der dritte Bank fuhrtden Namen der Treischnhigc, nnd zeichnet sich dnrch seine gelbeFarbe aus; der vierte nennt sich die harke Blatte, lind ist bloßein Fuss dick. Der fnnsre beißt der Vierschnhigc; der sechste dermilde Dank von 3>/> Fuß Mächtigkeit. Auf diesen folgt als sie«beiiter Batik die Schalenblatre b ch, Anst mächtig ; aus der darauffolgenden achten Schicht werden die schönsten und besten Arbeitengebildet, vorzüglich Brnnnenschalen; deßwegen nennt man ihnden vchalenbank. Den nennten Dank nennt man den Halb-wilden; er ist bloß ein Fnß mächtig. Eben so mißt der zehnteBank, die sogenannte untere Blaus, bloß t st? Fuß. Die Farbedieses Marmors ist theils weiß, theils blänlichweiß, theils gelb;er wird hanstg gesagt, und nimmt eine sehr schöne Polirnr an,bei welcher die Nerineen nnd Te> ebratnlircn ihm eine sehr hübsch«Zeichnung geben. Nebst diesem Marmor wird der Jurakalk nochan sehr vielen Orten gebrocheii, nnd verarbeitet; doch steht erjenem an Brauchbarkeit weit nach. Entweder ist er zu svrökc;dann brichr er höchst unregelmäßig; oder er ist wegen dem großenThon uiid Mergelgehalr zu weich, und zerfällt an der Lutt. TueGrube bei Egerkingen liefert brauchbare Bausteine. Jener schnee-weiße Kalkstein, der bei Olren gebrochen nnd gebrannt wird,liefert einen sehr gesuchten Kalk, der unstreitig der beste in derganzen Schweiz ist.
GydS wird im Kantone an vielen Orten zu Tage gefkr.derk; blendendweiß, granlichweiß und grau wird er an derPalm uiid bei GänSberg in großer Menge ausgedeutet. Hiererscheint dieser Stein in senkrechten Schichten, und liefert gevul-verr iiiid gebrannt daS gesuchteste GpvS; roh werden einzelneStücke nnrer dem Name» von Alabaster zu Bildhanerarbcitengebraucht. Nosenrorh, flcischroih nnd grau kommt er bei Lostorf ,beim Horn am Hancnsteine uiid bei Kienberg iiiid Bärschwyl vor.In diesen GnpSginben, besonders in jener v»n Lostors wird derspäthige GypS, hier Federnsilber genannt, in fußlangen Kry-stallen gefunden, die a»S blendendweiße» seidenartigen Fasernvon herrlichem Perlmnirerglanze bestehen.
Der Mergel wird im solothnrnischen Jura sehr häustgangetroffen. Auf den Muschelkalk sich lagernd brichr er besoir-derS mächtig bei Kienberg zu Tage, weniger bedeutend beiBalm. Dieser zeichnet sich durch seinen großen Kajkgehalt aus,Ucberall, wo der untere Rogenstein, mir südlicher Einsenkunznordwärts plötzlich abbricht, erscheint er ihn nnrerleufeiid in mach-