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10 (1836) Der Kanton Solothurn, historisch, geographisch, statistisch geschildert ... : ein Hand- und Hausbuch für Kantonsbürger und Reisende / von U. Peter Strohmeier
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eigen Lager»; er enthaltet weniger Kalk als der obige, vielEisenoryd, »nd bricht in Schiefern, die an der Luft von selb,)zerfallen, Folgende Gegenden baden besonders großen Reich-rhnm an diesem Mergel: Kienberg, Losiorf, Wiesen und Hancn-stein, Trimbach , KlnS, Lslünilisiviss, das ganze Leinivyleribal,Erichwyl, Grindel und Barschwyl, Gempe», Dornach und Mei-ringen v, a, m.

Der Sandstein wird im Dncheggbcrg in beträchtlicherMenge gebrochen, nnd soivol znm Bauen, als auch zum Anf-sühre» künstlicher Ofen verwendet.

Die Nagelflnh von Schnottwvl liefert sehr gesuchteMühlsteine,

Eine starkbeknchte Tnffsteingrübe ist bei Gösgen geöff-net, ivo er auf der Nagelflnh gelagert ist. Er wurde schon vorJahrhunderten zu Bauten angewendet, indem das nabe gele-gene Schloß Gösgen größtentbeils aus diesen! Steine aufgeführtist. Man findet darin Ueberrcstc von Süßwasserschnecken,

Der Sandsteinmergcl von Känsberg schließt einen lvaffer-bellen Cöelestin ein, der in vierseitige Täschchen krystallisict ist;einige ?Kergelkngekn ani Fuße der Zrobnrg umfassen den straf,-lig-faserigen Cöelestin, Er bat eine blanltchweiße oder inorgen-rothe Farbe, nnd ist sehr weich nnd zerbrechlich. Die meistender laibförniigen Mergelklnnwen sind mir Kalksvaihovramideliangefüllt, die dann schwerer sind, und von den andern nnrer-schtcden lverde» können,

Schlvefclkies wurde beim Riedholze, wo man Hnver-erde zu finden hoffte, jedoch zu keinem Gebrauche hinlänglichangetroffen.

St'uren von -Hnpererde zeigen neb im Jura bei Grenchen ,Die reichhaltigen Hnpergrnben bei Lengnan dürfte» sich in bau-würdigen Lagern in unsern Kanton fortsetzen.

B c r g m i l ch dringt an vielen Stellen durch gcsvaltcne,lockere Zclsenmasscn hinunter, und kiiict die Geschiebe znr festenBreccie zusannncn.

Fencrsteiiie lverden auf den lehmigen mit Kalksteingerölleangefüllten Feldern von Seewen , Dornach , Olren nnd Bnsse-rach aufgelesen, die bislveilen >2 Fuß Durchmesser haben, undvon Farbe ranchgrau sind, Versteinerungen von Nerineen sinddarin eiiie Seltenheit,

Zu Boningen am User der Aare und zu Mühledorf zeigensich Braunkohlen, die als dünne Schichten zwischen Mergel oder Sandstein eingekeilt find, und nicht bauwürdig gehaltenlverden. Das gleiche findet bei den Steinkohlen statt,

Torf (Tnrben) wurde früher für die ökonomische Gesell-schaft bei Bellach , jedoch mir geringem Vortheil, gestochen.Gegenwärtig wird er beim Aeschifer, aber ebenfalls nicht reich-lich, ausgebeutet.

Salz bringt auch dieser Kanton keines; wenigstens warenbisher alle Versuche, welches zu finden, selbst die lebten desHofrath GIenk, welcher bei Zullweil auf Salzlager bohrte, ohne