Vorrede.
gehüllt, so -aß man oft ihre Nämen, oderwann sie gelebt haben, aus einem alten Ma-nuskripte hervorsuchen mußte. Selbst als Ba-jer muß ich gestehen, daß man bey uns zu spatauf den Gedanken verfallen ist, Männern derVorzeit, die sich durch Werke des Geistes aus-gezeichnet hatten, gebührende Denkmäler ihrerUnsterblichkeit für die ißt größtentheils ihreSchatze hervorsuchende Enkel zu errichten. Viel-leicht aber haben jene Männer, in deren Hän-den das Monopol der Wissenschaften war ausihren geheime» Absichten nicht daran denkenwollen, die vaterländische kitterargeschichte, oderBücherkunde als einen besondern Zweig derWissenschaften zur Nacheiferung und zur Er-weckung patriotischer Genien, als auch zumRuhm deS Vaterlandes zu bearbeiten, indessenandere Nationen schon vor längerer Zeit Wer-ke von der gelehrten Geschichte ihres Vaterlan-des die Biographie sowohl als Bibliographiebetreffend der Welt vor Augen gelegt haben.Wo ich bey vorzüglichen bajerischen Gelehrtenin der Lebensbeschreibung weitläufiger seyn konn-te, habe ich es nicht unterlassen, wie man z.B.bey Avemin, Adelzreitter, Albert, rn A-puw, Zünd :c. finden kann.
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