Vorrede.
Zweytens. Habe ich hier nur die Gelehr-ten, und ihre Schriften beschrieben, welche bis1724. gelebt. Sollten aber unter denselben docheinige begriffen seyn, welche ihr Leben über dieseZeit hinaus erstreckt hätten, so wären es nursolche, von denen ich keine Gewißheit ihrerSterbeiahre angeben konnte. Ich wollte sieaber lieber doch in mein Berzeichniß aufneh-men, als gar weglassen. Aechte Belehrungenin solchen Fällen werden mir sehr lieb seyn.
Drittens. Es haben sich manchmal meh-rere ausländische Gelehrte ein, oder ein paarJahre in Bajern aufgehalten, haben da aufkurze Zeit ein Lehramt, oder eine andere Stel-le bekleidet, allein ich brachte diese nicht in mei-ne Sammlung, sondern nur solche, welche we-nigstens fünf, oder sechs Jahre da lebten, undsich durch ihre Gelehrsamkeit und Schriftenhervorthaten. Meine Absicht, warum ich Er-steres unterließ, wird jeder Rechtschaffene bil-ligen, denn ich wollte zur Ehre der Nationnicht mit fremden Federn prangen. Deswegenblieben Ioh. Reuchlin, Aonr. eteltes, Urb.Rhegivs, Peter Lanisius, ZTtikol. de Lusir,und andere weg.
Vier-