■’ber es vermochte nicht, jene aufgeregte Thätigkeit, diea ' s Urfache diefes Flüffigfeyns erfchien, oder die begon-,le ne Bewegung nach Umfaßen des Aeufferen zu be-haupten, fie zu fixiren, fondern bei Berührung minderpotenzierter (hier kälteren) Subftanzen, wurde es ge-nöthigt, die freiliegende Kraft mit diefer auszuglei-chen ; das Flüflige erftarrte, indem der innere Typusder Rigidität bei günftiger Umgebung wieder an fein^eletztfeyn erinnerte *).
2) Pulver und gequollenes Pulver.
Noch geringer wie im Olafe zeigt fich im Pulverdas Streben nach Erlangung des flüffigen Zuftandes,
jedoch
*) Fas gewöhnliche, aus Kali oder Natron und 'Kiefelddeentßandene Glas giebt hier ein paffendes Boifpiel. DasAlkali diente hier gTöfstentlieils, das Quellen des Kiefelpulverszu bewirken, und diente fo der Gefialtung und dem innernVcrliältnifs des Zultaudes gleichzeitig; ein Um ft and, derdas Kilöfclien des Alkali erklären helfen möchte, da diegeringe Differenz der Kiefelerde liier wohl nicht hinreicbendürfte. Bei dem Glafe hierüber wcitläuftigor, —• Oftmals»ft das Pulver von) GlaTe umfloffen, oder vielmehr zwifchenGlas und Pulver fchwebend, z. B. im Porcellan, Wedgwood,Obßdian etc. und letzterer, fo wie mehrere Foffilien desArt fcheinen vielleiclit durch Aufquellen des Kiefelpulversmit Waßer , oder durch aUmähliges Erllarren von Jiiefel-gallerte entßanden zu feyn’, wenn anders ihre Entziehungauf naffem Wege völlig entfehieden iff. Uebei; die ehern,Neutralität des Glafes und die Aenderung des chemifchenVerhältnifses der, das Glas bildenden Subfianzen durch die-Ten Zufiar.d vergleiche man Kaftnar s Materialien etc. I B,S. 172, 173.)