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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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Mjäg-Ktv

ftand des aus der Einung entftandenen neugeworde-nen Produkts begründen, inl'ofern nennt man diefe

vor

mechanifche Trennung liefert nur gleichartige Theifganzen,oder Tlieile , die mit dem Ganzen, wovon Ce genommen,Übereinkommen, die Analyfe hingegen ungleichartige Sub-ftanzen (Tlieile kann man obiger Gründe wegen eigent-lich nicht Tagen). Sämmtliche mechanifche Verrichtungen(Operationes mechanicae) zum Behuf der Chemie habenüberhaupt Theilung der Art zum Zweck , und betreffen :

j) die Zerkleinerung feiler, fpröder, zäher und leiclitflüf-figer Subfianzen.

Elftere werden zcifchlageu, zerltolsen oder pulverißrt,geraspelt, gefeilt u. f. w., öder nach vorhergegangenem Aus-glühen . durch plötzliches Abkühlen in kaltem Walter zer-fprengt (man vergleiche den Schiufa des g. §.), w'ozu manlieh der Mörfer (nebft Di ft Ul.') Mühlen, T och werke undReibfleine bedient; die zähen zerflampft, zeicjuetTclit oderzerfchneidet man mittelfi Reib[chalen, Mörfer, Schneide *und TViegemeffer , letztere fchiittelt man gleich nach derSchmelzung in eignen dazu paffenden, mit Kreide ausge*ftrichenen hölzernen Büchfen heftig, oder rttlm die gefloffeneMails in einem erwärmten Möller mittelll des Piflills heltigund anhaltend um, — Granuliren — Laminiren. QCramer'sGranulirmafcliine).

v. Ungers Belclireib. einer Malchine z. vollkomm- undwohlf. Zerkleinerung. In Trommsdorffs Journ. d. pharm.B. IV. St. I. S. 5 — 6. Schregers Belehr, chemifch. Go«räthlchaft. I B. S, 5— 17.

2) Die Abfonderung der gröberen von den feinerenTheilen.

Da durch die vorhin genannten Mittel noch keine gleicli-mälaig'e 1 cinheit der zerkleinerten Subfianzen erhalten wird,lo fuciit man diefe durch Sonderung der gröberen von den, fei-