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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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<liffeienzj lun g^ und dadurch gefetzter relativer Ver-*- c 'i Windung, die Möglichkeit und fomit auch den Be-

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Magaz. etc. 9 B. IV St. — Und zeigt fielt diefes vielleichtbei Körpern, die njan für felir anorganifeit hielt; fo fieht’sin der That nicht am heften mit den Analyfe-Refulrate.ilfolcher Subftanzen aus, denn das Organifche liebt es fielt,in den mamiichfacliften Formen zu gehalten, und fchvver ift:es, manche diefer Gebilde fo zu fixiren, dafs der Chemikerfie als bleibend bei feinen Behandl ngen berückfichtigendarf; oftmals erfafst er da, wo er feite Mt mente der Geftal-tung wähnt, nur das leicht abzufireifende Gewand, und be-wirkt leib ft durch die Weife feines Ergreifens neue Um-formung. Alles diefes werden wir bei näherer Berückfich-tiguug des Örganifciten deutlicher entfaltet und nachgewie-fen erblicken; wir werden linden, dafs im eigentlichenSinne des Wortes von einer Analyfe vollendet organifchefSubftanzen nur in fo weit dio Rede feyn kann, als dadurch,erkannt wird, durch was für Umfiände das animalifch oderVegetabilifch Organifclto befondere Formung erleidet, undin den neuen Formen des chemifchen Procelfes fähig■Wird ; diefes wird uns aber zur liefern Kenntnifs des Orga-nifchen felblt führen , wenn wir von hier aus vergleichendweiter fchliefsen. — —

Der chemifchen Zerlegung ( Analyfis )•, fo wie überhauptder chemifchen Behandlung rigider Subftanzen — geht diemechanifche Theilung oder Trennung ( ’DwiJio ) voran, wo-durch man gegebene Subfianzen mechanifch zeuheilt, unddie gewordenen feineren Tlieile (die zuvor wirklich — garnicht, hingegen der Möglichkeit nach ins Unendliche da wa-ren) von den gröberen (noch nicht gehörig zerkleinerten)abfondert, wozu man nach der verfchiedenen Befchaffenheitder zu zerkleinernden Körper, und der verfchiedenen Art ih-rer Anwendung — 1 auch verfchiedene Methoden wählt. Die

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