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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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• Giern. B. III. S. 276. — Alg. Konß en Letterbode.

No. II. tgoo. üherf. in Voigts Ma^«s, f, d. 11. Z. d. P.

B. III. St. I. S. 198 — 20g.)

Wird die Darfipfauflöfung auf trochnem Wege vorgenom-men, fo nennt man diefes das Cementiren (Cevtefttatioj unddie in der Hitze in Dampf zu verwandelnde Subßanz : dasCementpulver QGementum), welehes in einet!, ans feuerfefiemTbone gebrandten zu verfcliliefsenden Cementirbiichfe (Pixiscementaria ) fchichtweife (ftratum fuper ftratum') mit deraufz »nehmenden, zu fcheidenden, oder fordt zu veränderndenSubßanz der Hitze ausgefetzt wird.

2) Bei der einfachen chemifchen Verbindung. Man wen-det hier mehrere, der bei 1) angeführten ,Gefäfse an, ge-wöhnlich Keflel, Pfannen, Tiegel u. m, d.

3) Bei Niederfeldagungen. Im toten $. haben Wir- denBegriff der chemifchen Trennung ( Analyfls ) erläutert; andas dort gefagte erinnernd, läfst fich der Niederrdilagungs-Procefs folgenderroaafsen befchreibend erläutern. Wenn dasaus einer Wlifchung durch eine dritte zugefetzte Subßanzausgefchiedene (nach den §. io. angeführten Bedingungen), infichtbarer Form (gewöhnlich als Pulver, diireh Trübung inmilchigter , käflger, flockiger oder erdiger Geftalt fich zei-gend) für fich, oder mit dem Fällungsmittel geeint abgefon*den wird — indem es mit feiner mehr oder weniger ver-änderten Befondernheit, auch die eliemaligo Form wiedererhält, und diefe behauptet — fo nennt man diefe ausge-fchiedene oder vielmehr neugewordene Subßanz: einenNiederfchlag (Praecipitutuni) ; jenes dritte aber das Fällung! -oder Niederfchlagungsmittel ( Praecipitans) und die Opera-tion des Füllens, die Füllung oder Niederfehlagung (Prae-*‘Pitatio).

Beifpielt